Mit Hipp-Hipp und Hurra feierten die Bibliser Senioren Fasnacht
Die Senioren alle bunt eingekleidet
BIBLIS - Zum 1. Seniorentreffen in diesem Jahr kamen wieder über 90 Senioren*rinnen ins Bürgerzentrum. Das Betreuungsteam um Erika Ritter hatte erneut ein närrisches Programm zusammengestellt, das Liedbeiträge ebenso beinhaltete, wie Einzel-und Gruppenbeiträge. Mit gereimten Worten begrüßte Erika Ritter die Narrenschar, darunter Bürgermeister Volker Scheib und Dr. Porikis: „Bevor es geht nun richtig rund tu ich ebbes kund: Jubel und auch Heiterkeit, es steht e Gläsche Sekt für euch bereit, wir wollen euch alle herzlich begrieße und das neue Jahr begieße. Wir wünschen euch Gesundheit und ganz viel Glück, von allem nur das beste Stück. Bleibt uns treu und wohlgesonne und dudt immer zahlreich zu unsere Nachmittage komme.“
Für das Musikalische war Dieter Blümbott verantwortlich und Gisbert Pöhlau sorgte an der Beschallungsanlage für den richtigen Ton.
Bürgermeister Volker Scheib meinte, er habe versucht, sich der närrischen Zeit anzupassen, aber mit den Profis könne er leider nicht mithalten. Er freue sich wieder einmal, dass so viele Senioren*rinnen der Einladung gefolgt seien. „Feiert Fasnacht, solange bis die Bude kracht.“; so Scheib. Es liege ihm am Herzen die Seniorengemeinschaft glücklich zu sehen, das wäre doch so wunderschön. Rudi Rettig war es vorbehalten dem Bürgermeister den ersten Hausorden des Nachmittags zu überreichen, was er auch bei den anderen Akteuren machte. Dieser war von Cäcilia Georgi entworfen und hergestellt worden.
Als „Gaademädche“ hatte Maria Müller mit ihrer Schipp im Gaade e Wunner vollbracht und das ganze als Dünger auf die Pflanzen gebracht.
Hinter einer schwarzen Wand versteckt waren Cäcilia Georgi und Erika Ritter, die mit Handfiguren den Takt angaben, für die Schlager bekannter Interpreten aus der Jugendzeit der Gäste. Rudi Rettig listete zudem in seinem Vortrag auf, was alles passieren kann, wenn man sich aufbretzelt, in der Hoffnung es kommt gut an und stellt dann fest, dass alles „Für die Katz“ war.
Nach der Kaffeepause mit gefüllten Kräppeln, vom letzten einheimischen Bäcker, kam es zu einem Zwiegespräch zwischen Mutter und Tochter über den Cholesterinspiegel. Die Mutter (Maria Müller) konnte den Aussagen ihrer Tochter (Marion Müller-Reibenspiess) nicht so recht entnehmen, was so ein Cholesterinspiegel ist.
Nach einer Polonaise durch den Saal kam sofort der Ordnungsdienst in Gestalt, von Norbert Linn, einem TG-Fasnachter. Was man als Polizist alles erfahren müsse, erzählte er mit viel Witz und Humor. Deshalb durfte eine Zugabe nicht fehlen.
Zum 100. Geburtstag von Tante Klara (Helga Wetzel) waren die Nichte (Erika Ritter) mit ihrer Tochter (Cäcilia Georgi) gekommen, wobei „Kindermund tut Wahrheit kund“ der Nichte (Erika Ritter) immer peinlicher wurde. Tante Klara in gelassener Haltung schenkte dem Kind sogar dafür eine abgelaufene Tafel Schokolade.
Gisela Gibtner übernahm bei Auftritten von Erika Ritter die Moderation.
Zur Tradition der Seniorenfasnacht gehört es auch, dass Hildegard Dölger als Margit Sponheimer das Lied „Am Rosenmontag bin ich geboren“, singt.
Nach genau 2 ½ Std. endete die stimmungsvolle Veranstaltung. Erika Ritter dankte allen die gekommen waren und auch denen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.
Für das nächste Seniorentreffen am Aschermittwoch zum Matjes essen, zur selben Zeit am gleichen Ort, lud Erika Ritter auch gleich ein, wieder dabei zu sein.
Helau, wir machen bis dahin blau!
Das Senioren-Team