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  • So., 27. Oktober 2013, 18:00 Uhr
    Förderverein zur Renovierung der Domkirche erfolgreich mit „Pfälzer Abend“ in der Notkirche

    Mit Hochstimmung, Spezialitäten und Wein in den Herbst

    Kulinarisch und musikalisch gestärkt verbrachten rund hundert zahlende Gäste beim Herbstfest des Fördervereins zur Renovierung der Domkirche am Freitag einen vergnüglichen Abend im schönen Ambiente der Notkirche. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Das Wellfleisch dampfte und knusprige Haxen waren aufgehäuft, angereichert mit Leberknödeln und Bratwurst, frisch aus der Pfalz importiertem Saumagen und deftigem Sauerkraut war das üppige Spezialitätenbüffet  beim „Pfälzer Abend“ kulinarisch wunderbar abgestimmt auf die schöne Herbststimmung in der Notkirche. Der Förderverein zur Renovierung der Domkirche hatte sein alljährliches Herbstfest diesmal unter das Pfälzer Motto gestellt, dazu passte perfekt der Lukastropfen, ein Grauburgunder und feines Tröpfchen aus der Pfalz. Etwas ganz Besonderes auch die Bratwurst vom Wildschwein, das ein echter Lampertheimer gespendet hatte. Frisches Bauernbrot und würziges Schmalz standen auf den herbstlich mit Maiskolben und roten Beerenzweigen dekorierten Tischen bereit. Kerzenschimmer spendete warmes Licht. Herbert Eichenauer, 1. Vorsitzender des Fördervereins, begrüßte die rund hundert zahlenden Gäste zu einem geselligen Abend mit musikalischer Unterhaltung. Fünfzehn Helferinnen und Helfer kümmerten sich um das Wohl ihrer Gäste, die Organisation und den Ablauf des Abends. Das Duo „Moni & Wolf“ nahm die Gäste zunächst mit auf eine musikalische Pfalzreise. In musikalischer Hochstimmung mit begeistertem Schunkeln ging es nach dem Essen weiter Richtung Süden mit „I sing a Lied für Dich“ und einem Potpourri mitreißender Stimmungslieder.

    Auch das Lampertheimer Lied begeisterte die Zuhörer und animierte zum Mitsingen. Fünf wackere Sänger des MGV1840 zogen singend in den Saal ein, Motto gerecht stellten sie sich mit dem Lied „Wir sind die Tramps von der Pfalz“ vor. Das muntere Quintett mit Wilfried Billau, Rudi Kark, Peter Medert, Klaus Kuczinski und Ralf Beck wusste von der Pfalz zu singen „da werd die Sau geschlacht, da werd die Worschd gemacht“ und natürlich „ja, so ein guter Pfalzwein, der laaft dir in den Hals rein“. Nach kulinarischer Stärkung zog es das Quintett noch einmal auf die Bühne, schwungvoll zur Melodie von „Ein bisschen Frieden“ lobten sie den Rotwein mit „Ach wie gud der Rode dut“. Das beschwingte Publikum forderte heftig eine gesangliche Zugabe. Abgerundet wurde der Abend mit Kaffee und einer leckeren Kuchenauswahl. Mit den Erlösen aus der jährlichen „Weinprobe“ und dem „Herbstfest“ trägt der Förderverein seit Jahren zu wichtigen Projekten der Lukasgemeinde bei wie der Sanierung der Außenanlagen und der Erneuerung der nördlichen Dachseite der Domkirche. Auch wurden neue Sitzkissen für die Kirchenbänke, eine moderne Lautsprecheranlage und ein neuer Mittelgangteppich angeschafft. „Aber es gibt noch viel zu tun“, erklärte Vereinsvorsitzender Eichenauer im Gespräch. Die Erneuerung der südlichen Dachhälfte stehe an und Zahlungen für die Orgel seien noch bis 2018 vorgesehen.

    Hannelore Nowacki

     

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