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Mo., 08. April 2019, 08:49 Uhr
Saisoneröffnung mit Bootstaufe beim WSV Lampertheim / Zwei neue Boote für den Nachwuchs
Mit „Hurrikan” und „Speedy” weiter auf Erfolgskurs
Die Taufe des Zweierkajaks mit dem Namen „Hurrikan“ übernahm Bürgermeister Gottfried Störmer (l.), die des Zweierkajaks „Speedy” Michael Kirchner (r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Förderer des Lampertheimer Wassersportvereins (WSV) trafen sich am sonnigen Sonntagmorgen auf dem Vereinsgelände, um gemeinsam die neue Saison zu eröffnen. Zunächst übernahm die erste Vorsitzende Erika Gabler das Mikrofon und begrüßte die Mitglieder, Eltern, Trainer, Freunde, Vertreter der Stadt, sowie der Förderer des Vereins und sprach ihnen ihren großen Dank aus, bevor sie eine kurze Bilanz aus der für den Verein sehr positiven vergangenen Saison zog. 29 Sportler aus den Bereichen Kanu-Polo und Kanu-Rennsport konnten für ihre Leistungen auf dem Ehrenabend des WSV ausgezeichnet werden und sind auch im Mai bei der Sportlerehrung der Stadt Lampertheim mit dabei. „Zahlreiche Titel und Platzierungen bei Hessenmeisterschaften, Süddeutschen sowie Deutschen Meisterschaftenkonnten errungen werden. Höhepunkte waren der Titelgewinn von Emily Bildat bei der Kanu-Polo-WM mit den U 21-Damen sowie die Teilnahme von Simon Specht bei den Olympic Hope Games”, berichtete Erika Gabler stolz.
Auch der Trainer der Rennsportmannschaft, Dieter Brechenser, blickte auf die vergangene Saison zurück und richtete das Augenmerk auf die anstehende Saison. „Wir fangen hier wieder bei Null an, so wie jede Saison. Es liegen bereits drei Trainingslager hinter uns, in der kommenden Woche startet ein weiteres zweiwöchiges Trainingslager in Italien bevor dann Ende April die ersten Regatten mit der Möglichkeit zur Qualifizierung zu den höheren Meisterschaften anstehen. Einzig Simon Specht ist bereits in die Saison gestartet, mit einem Fitnesstest und drei Testfahrten versucht er sich für die Nationalmannschaft zu qualifizieren – 14 Fahrer werden mitgenommen, derzeit liegt Simon Specht auf einem starken fünften Platz”, berichtete Dieter Brechenser stolz.
Stefanie Geiger blickte anschließend auf die anstehende Kanupolo-Saison und freute sich, dass neben dem Damen- auch wieder ein Herrenteam an den Start gehen wird – mit dem erfahrenen Bundesligaspieler und WSV-Urgestein Christian Gabler, der wieder für seinen Heimatverein spielen wird.
Es folgte der Höhepunkt der Saisoneröffnung, die Taufe zweier neuer Boote, die für den Nachwuchs bestimmt sind und deren Anschaffung zu je 1.870 Euro nur durch zahlreiche Sponsoren möglich war, denen der WSV ausdrücklich dankte. Mit der Sektflasche schritt Bürgermeister Gottfried Störmer zur Tat und gab dem neuen Zweierkajak mit einem Maximalgewicht von 120 Kilogramm seinen Namen „Hurrikan“, indem er den Schaumwein über das Boot goss. Michael Kirchner hatte die Ehre, das zweite Boot mit einem Maximalgewicht von 100 Kilogramm auf den Namen „Speedy” taufen zu dürfen – verbunden mit dem Wunsch, dass die WSV-Kanuten mit den neuen Booten nun Kurs auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison nehmen. Benjamin Kloos