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  • Fr., 10. Oktober 2014, 12:45 Uhr
    Bürgerstiftung Bürstadt und Sparkasse Worms-Alzey-Ried übergaben Defibrilator an Stadtverwaltung

    Mit kleinem Gerät Leben retten

    Kleines Gerät, große Wirkung: Dank des neuen Defibrilators im Bürgerhaus Bürstadt können auch Laien effektiv bei Herzstillständen helfen. Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT - Bei plötzlich auftretenden Herzstillständen oder Herzflimmern kann in Bürstadt dank eines neuen Defibrilators im Bürgerhaus rasche Hilfe geleistet werden. Dabei ist die Bedienung auch für Laien völlig unproblematisch, da das Gerät die nötigen Handlungsschritte selbst angibt.

    Finanziert wurde das 1.200 Euro teure Gerät zu gleichen Teilen durch die ideenstiftende Bürgerstiftung Bürstadt sowie die Sparkasse Worms-Alzey-Ried.„Für uns als Bürgerstiftung war es wichtig, dass für Notfälle gesorgt ist. Auch wenn wir uns wünschen, dass dieses Gerät niemals eingesetzt werden muss", betonte der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Bürstadt, Hans-Jürgen Brems. „In den nächsten Wochen soll ein zweiter Defibrilator in der Innenstadt folgen. Wichtig ist, dass die Geräte dort stehen, wo sich viele Menschen aufhalten. Wir hoffen auf weitere Unterstützer, so dass wir künftig auch die Bürgerhäuser in Bobstadt und Riedrode mit Defibrilatoren bestücken können."

    Wolfhard Hensel erläuterte für die Sparkasse, dass man dieses Projekt gerne unterstützt. „Wir sind als Kreditinstitut in der Region verwurzelt und geben gerne etwas an die Menschen, die hier leben, zurück. Jeder Einsatz des Gerätes lohnt sich und ist mit Geld nicht zu bezahlen."

    Bürgermeisterin Barbara Schader freute sich über die Unterstützung, die „der Gesundheit unserer Bürger zugute kommt. Die Bürgerstiftung hat sehr weise entschieden, dieses Gerät bringt uns Sicherheit. Wir benötigen weitere Standorte und dafür Unterstützung, aber es ist wichtig, dass der erste Schritt gemacht ist. Dafür vielen Dank. Wir werden im Rathaus eine Schulung für unsere Ersthelfer mit dem Defibrilator durchführen."

    Siegfried Schick von DRK ergänzte: „Dies ist eine ganz tolle Sache. Gerade bei akuten Herzstillständen sind die ersten Minuten entscheidend. Für jeden Laien ist die Unterstützung durch den Defibrilator ideal, und es muss auch niemand Angst haben, diesen zu benutzen. Denn er kann nicht schaden, nur helfen. Denn der Ersthelfer legt das Fundament für die Versorgung durch den Rettungsdienst - je früher dies geschieht, um so besser. So können Leben gerettet werden." Benjamin Kloos

     

     

     

     

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