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  • Do., 09. Dezember 2021, 12:38 Uhr
    MAGISTRATSPRESSEGESPRÄCH: Impftermin in der Hans-Pfeiffer-Halle am 13. Dezember / Stadt Lampertheim organisiert Testangebot in Kitas

    Mit Lolli-Schnelltests und Impfungen gegen das Coronavirus

    Gute Nachricht: Das Testzentrum im Schillercafé bietet auch an den Weihnachtsfeiertagen Tests an. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Beim traditionellen monatlichen Magistratspressegespräch der Stadtverwaltung Lampertheim stand am Donnerstag das Thema Impfen besonders im Fokus. Denn im Rahmen der von der neuen Bundesregierung anvisierten Impfkampagne bis Ende dieses Jahres, möchte die Stadt Lampertheim auf die Impfangebote für Bürgerinnen und Bürger der Spargelstadt aufmerksam machen. 

    Am Montag, 13. Dezember, findet von 11 bis 18 Uhr ein Impftag des Kreises Bergstraße in der Hand-Pfeiffer-Halle statt. Hierfür ist kein vorheriger Termin notwendig. „Ich danke dem Landrat ausdrücklich für dieses wichtige, zusätzliche Angebot, das mit diesem Tag in Lampertheim geschaffen wird“, freut sich Bürgermeister Gottfried Störmer. Außerdem ist das mobile Impfteam des Kreises einen Tag später, am Dienstag, 14. Dezember, von 11 bis 18 Uhr in der Riedhalle, Lindenstraße 49, in Biblis. Bei beiden Terminen ist zu beachten, dass nicht zwangsläufig ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen vorhanden ist.

    Wem diese spontanen Angebote zu kurzfristig sind, der kann darüber hinaus unter dem Link www.kreis-bergstrasse.de/aktuelles-veroeffentlichungen/corona/terminvereinbarung-impfen/ einen Impftermin in einem der drei Impfzentren im Kreis Bergstraße in Viernheim, Heppenheim oder Rimbach buchen.

    Bürgermeister Störmer ergänzte, dass auch das Testen ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen Corona sei – um so erfreulicher sei es, dass das Schillercafé auch an den Feiertagen die Möglichkeit zur Testung bietet. Diese Termine sind auch auf der Internetseite der Stadt Lampertheim unter dem Button Corona zu finden.

    Jubiläen wie runde Geburtstage oder Goldene Hochzeiten werden seitens der Stadtverwaltung derzeit nicht besucht – hierfür bittet die Verwaltung um Verständnis. Bürgermeister Störmer nutzte die Gelegenheit, noch einmal an alle zu appellieren, sich impfen zu lassen. „Je mehr Geimpfte wir haben, um so geringer ist die Infektionssituation! Aber auch das Testen ist wichtig, denn auch wer geimpft ist, kann das Virus in sich tragen und andere anstecken.”

    Testangebote in den Kitas

    Die vierte Pandemiewelle hat die Kitas voll im Griff und bedauerlicherweise gab es auch bereits in Lampertheimer Betreuungseinrichtungen massive Ausbrüche mit größeren Infektionsketten. Betroffen waren sowohl Kinder als auch ErzieherInnen. Die Kita-Verwaltung der Stadt Lampertheim ist die letzten Wochen davon ausgegangen, dass nun an einer landesweiten Teststrategie für Kitas kein Weg vorbeiführt. Das Kultusministerium macht es in den Schulen vor. Die Ergebnisse der Konferenzen auf Bundes- und Landesebene haben dies allerdings nicht bestätigt. In Hessen bleibt es lediglich bei einer Kostenbeteiligung. Den Kita-Trägern und Eltern wäre mit verbindlichen und transparenten Strategien eher geholfen. Denn ob die Kita-Träger Tests durchführen, muss jeder Träger vor Ort entscheiden und für eine Testpflicht fehlt die Rechtsgrundlage. 

    In den letzten Tagen wurde vonseiten der Verwaltung daher alles in die Wege geleitet, um in Eigeninitiative schnellstmöglich flächendeckend Schnelltests in den Lampertheimer Kitas anbieten zu können. Alle Lampertheimer Kitas haben ihr Interesse bekundet und bereits ihre Tests für die erste Woche empfangen. Die Wahl fiel dabei auf Lolli-Schnelltests, die für jedes Alter zumutbar sind. Die Lolli-Schnelltests sind Wattestäbchen zur Probeentnahme im Mundraum in der Laienanwendung. 

    Daher freut sich die Stadtverwaltung nun mitteilen zu können, dass nun zweimal wöchentlich (montags und mittwochs) Lolli-Schnelltests für die Kinder angeboten werden. Die Teilnahme ist freiwillig, bei Nichtteilnahme folgen keine Konsequenzen für die Kinder. Da die Maßnahme aber besonders dann Sinn macht, wenn alle mitmachen, hat die Verwaltung die dringliche Bitte an alle Eltern, das Angebot anzunehmen. Jeder durchgeführte Test hilft einem risikominimierten Kita-Betrieb! Infektionen können dadurch viel früher erkannt werden, im Idealfall bevor Symptome auftreten oder sie streuen.

    Das Angebot gilt zunächst für Dezember 2021 und Januar 2022 und hat ein Finanzvolumen von über 60.000 Euro. Eine Landesförderung bezuschusst die Maßnahme mit 50 Prozent. Da die Pandemie unabhängig der Kita-Trägerschaft wütet, macht die Stadt Lampertheim allen Lampertheimer Kitas das Angebot. Dabei ist es unabhängig, ob sie in städtischer, konfessioneller oder freier Trägerschaft betrieben werden. Die kirchlichen Träger beteiligen sich mit ihren vertraglichen Kostenanteilen.

    Die Maßnahme wurde über die Lampertheimer Kita-Verwaltung in enger interkommunaler Zusammenarbeit mit der Bürstädter Kita-Verwaltung koordiniert und die Tests gemeinsam beschafft. Dadurch konnten bessere Konditionen und ein einheitliches Vorgehen erzielt werden. 

    Der Erste Stadtrat Marius Schmidt betonte hierzu, dass es sich um ein wichtiges präventives Handeln gegen das Coronavirus handelt. „Das Angebot wird bereits gut genutzt und wir hoffen, dass weitere Eltern zum Schutz vor der Pandemie das Angebot in Anspruch nehmen.” Benjamin Kloos

     

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