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  • Mo., 09. Dezember 2013, 11:08 Uhr
    Chöre des MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld beeindrucken in der Herz-Jesu-Kirche

    Mit manigfaltigem Liedgut auf Weihnachten eingestimmt

    Stimmten musikalisch auf Weihnachten ein: Die Chöre des MGV Sängerbund Hüttenfeld. Foto: oh


    HÜTTENFELD -In der proppenvollen Hüttenfelder Herz-Jesu-Kirche veranstaltete der MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld ein beeindruckendes und bewegendes Adventskonzert. Der Chor verfügt über vier Chorgruppen (Männer-, Frauen-, Kinder- und Jugendchor), die in unterschiedlicher Art und Weise und mit manigfaltigem Liedgut die Zuhörer auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmte.
    Schon der Einzug der „Young Voices“, dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Ronny Ehret, versprach Außergewöhnliches. „Stille lass mich finden“ intonierten die 35 Buben und Mädchen. Der Kinderchor zog feierlich ein, der Jugendchor sang vom hinteren Teil der Kirche, um sich dann zu den Kindern vor dem Altar zu begeben. „Machet die Tore weit“ und das „Weihnachtsglöcklein“ von Andreas Hantke waren weitere Stücke, die die Jüngsten des Vereines inbrünstig intonierten. Und die Gänsehautstimmung steigerte sich noch, als der Jugendchor das „Panis Angelicus“ von Cesar Franck und schließlich den Schlager „Abends will ich schlafen gehen“ aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck in die Kirche zauberten. Begleitet wurden die Young Voices im ersten Teil von Bruno Ehret auf dem Keyboard. Mareike Ehret beeindruckte mit ihrem Solo im „Panis Angelicus“.
    Der Frauenchor wird von Marc Bugert geleitet und hatte neben besinnlichen Klängen auch schwungvolle Weihnachtslieder im Gepäck. Auch sie betraten singend und mit einer Kerze in der Hand den Altarraum. Die 24 Frauen wechselten besinnliche Klänge wie das „Wenn ich ein Glöcklein wär“ von Otto Fischer – hier zeichnete sich Sonja Zintel als Solistin aus -  oder dem Segensgruß „Dona nobis pacem“ mit flotten Weisen ab. Bei „Freuet euch all“ war man drauf und dran mitzuschnippen und das spanische „Feliz Navidad“ nach einem Satz von Peter Wilhelm belohnte das Publikum mit begeisterndem Applaus. Ein absoluter Höhepunkt im Vortrag des Frauenchores war ein Weihnachtswiegenlied des zeitgenössichen englischen Komponisten John Rutter.
    Willi Moos hatte mit seinem Männerchor viele Klassiker im Programm. Georg Friedrich Händels Adventshymne „Tochter Zion“ durfte dabei ebensowenig fehlen wie der Praetorius Satz „Es ist ein Ros´ entsprungen“. Bei diesen gewaltigen Klängen fühlen sich die Hüttenfelder Herren wohl. Das stellten sie auch mit Beethovens „Hymne an die Nacht“ unter Beweis. Doch dass die  33 Herren auch beschwingt unterwegs sein können, zeigten sie mit dem bekannten Trommellied, das die Geschichte eines armen Jungen erzählt, der dem Jesuskind nichts bringen kann als sein Trommelspiel. Solist Friedhelm Ehret konnte in gewohnter Manier beim „Gloria“ von Franz Josef Siegel überzeugen. Würdiger Abschluss eines in gleicherweise beeidnruckenden wie stimmungsvollen Abends bildeten die Männer mit dem obligatorischen „Stille Nacht“, ehe alle Konzertbesucher zusammen mit den Chören „Oh du fröhliche“ anstimmten und die Kinder dann noch vom Weihnachtsmann beschert wurden. ehr

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