Hermann Müller von der Marien-Apotheke überreichte Ministranten der Pfarrgruppe Bürstadt sinnvolle medizinische Hilfsmittel
Mit neuem Notfallset zur Wallfahrt nach Rom
Apotheker Hermann Müller von der Marien-Apotheke (Mitte) überreicht den Messdienern der Pfarrgruppe Bürstadt Nicolas, Jannic, Leonie und Lena (vorne v.l.) sowie deren Betreuerinnen Anja Reischert und Esther Gölz (hinten v.l.) ein Notfallset. Foto: Benjamin Kloos
BÜRSTADT – Vom 28. Juli bis 4. August fährt eine Gruppe der Bürstädter Ministranten der Pfarrgruppe St Michael und St. Peter im Rahmen einer Messdienerwallfahrt nach Rom – 60.000 Ministranten werden dort erwartet, für die jungen Bürstädter verspricht die Reise ein einmaliges Erlebnis zu werden. Und damit die Bürstädter Minis gut in die Heilige Stadt und zurück kommen, überreichte Hermann Müller von der Marien-Apotheke am Montag ein individuell zusammengestelltes Notfallset, welches neben den gesetzlich vorgegebenen Produkten sinnvolle und praktikable Ergänzungen enthält.
Dieses kann selbstverständlich auch bei den zahlreichen weiteren Unternehmungen der Messdiener der Pfarrgruppe verwendet werden. Hierzu wird es künftig regelmäßig überprüft sowie verwendete medizinische Hilfsmittel wie etwa Pflaster aufgefüllt sowie alte Medikamente ausgetauscht.
„Wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, was wichtig wäre, um unsere Minis im Notfall gut versorgen zu können”, betonte Anja Reischert, die die Minis nach Rom begleiten wird. „Hierzu haben wir Hermann Müller angesprochen, der gemeinsam mit uns überlegt hat, was alles passen könnte.” Dabei profitierten die Ministranten von der 30-jährigen Berufserfahrung des engagierten Apothekers, der direkt auf ein Problem hinwies: „Die Medikamente können nur mit Erlaubnis der Eltern angewendet werden. Toll ist, dass alle Eltern ausnahmslos zugestimmt haben, dass Anja Reischert die Medikamente verabreichen und anwenden darf, von der Desinfektion bis zur Wundbehandlung.” Wichtig sei aber auf jeden Fall, in einem entsprechenden Notfall zusätzliche Hilfe zu holen. „Hier haben wir klar abgesprochen, wo die Grenzen zur reinen medizinischen Selbstversorgung oder zur benötigten Hilfeleistung liegen”, ergänzte Hermann Müller. „Das Notfallset bietet sinnvolle Ergänzungen zu den üblichen Sets und ist stosssicher und dennoch in einer praktischen und leicht handhabbaren Reisetasche aufbewahrt.” Den Minis selbst wünschte Hermann Müller viel Spaß und einen schönen Aufenthalt in Rom, verbunden mit der Hoffnung, dass „die Tasche nicht gebraucht wird.” Dem schlossen sich Anja Reischert und Esther Gölz an, wohlwissend, dass sie im Notfall jedoch gut versorgt und ihren Schützlingen schnell Hilfe leisten können. Benjamin Kloos