Do., 08. Juni 2017, 12:54 Uhr | PR-Anzeige
Kunden von Edeka Krebs sorgen für Freude bei Hospiz-Initiative im Ried / Michael Krebs stockt auf 1.000 Euro auf
Mit Pfandbons aktiv Trauerarbeit unterstützt

Edeka-Kaufmann Michael Krebs (l.) überreicht den Erlös der gesammelten Pfandbons an den Vorsitzenden der Hospiz-Initiative im Ried, Wolfgang Zeißner (r.). Foto: Benjamin Kloos
BÜRSTADT – Mit Pfandbons Gutes tun – diese Gelegenheit haben die Kunden von Edeka Krebs im Einkaufszentrum Nord in Bürstadt seit November letzten Jahres. Denn statt das Pfand selbst einzulösen, konnten sie den Bon spenden. 816 Euro sind auf diesem Weg bisher zusammen gekommen, Edeka-Kaufmann Michael Krebs rundete auf 1.000 Euro auf und übergab diese am Donnerstag an Wolfgang Zeißner von der Hospiz-Initiative im Ried. „Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an unsere Kunden, die ihre Pfandbons für diesen guten Zweck gespendet haben”, freut sich Michael Krebs über die Unterstützung und verspricht: „Wir werden weiter sammeln, damit wir in einem halben Jahr wieder einen solch stolzen Betrag an die Hospiz-Initiative überreichen können. Und auch sonst liegt uns die Region sehr am Herzen, so setzen wir beispielsweise auf täglich frische Lebensmittel aus der Region – zum Wohl der Menschen.”
Bei Wolfgang Zeißner und der Hospiz-Initiative im Ried war die Freude groß. „In unserer Hospiz-Initiative sind derzeit 29 Hospizbegleiter aktiv. Damit diese schwerkranke Menschen und auch die Angehörigen gut begleiten und beraten können, bedarf es ständiger Fort- und Weiterbildungen. Diese sind jedoch zeit- und kostenintensiv, da entstehen schnell einmal Kosten in Höhe von 10.000 Euro. Die Spende, die wir heute hier erhalten, soll für unsere Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Denn unser umfassendes Tätigkeitsfeld ist vielen Menschen immer noch unbekannt. Wir unterstützen und begleiten bereits in den Zeiten schwerer Krankheit und nicht erst kurz vor dem Tod. Zudem helfen wir, Netzwerkpartner zur Entlastung der Pflegesituation zu finden, beraten zu Pflegesituationen und Pflegehilfsmitteln und sorgen für eine gute Überleitung vom Krankenhaus nach Hause.” Dabei geht die Betreuung häufig weit über den Tod des Angehörigen hinaus, beispielsweise im Trauer-Café.
Die Spende der Kunden des Edeka Krebs und des Marktes selbst soll für die Anschaffung eines mobilen Beamers, einer Leinwand und eines Laptops genutzt werden, um die mobilen Vorträge der Hospiz-Initiative qualitativ gut darstellen zu können.
„Vielen Dank an alle, die ihren Leergutbon eingeworfen haben und an Herrn Krebs für die Unterstützung unserer Arbeit”, ergänzte Wolfgang Zeißner und betonte, dass „all unsere Angebote für alle Betroffenen, ob in der Begleitung schwerstkranker Menschen, in der Beratung oder in der Begleitung der Trauer kostenfrei sind und unverbindlich bleiben. Dies ist nur durch Spenden zu verwirklichen.” Benjamin Kloos