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Mo., 19. März 2018, 15:41 Uhr
Henrike Stöckinger und Thomas Billau erreichten bei Regionalwettbewerb „Jugend musiziert” zweite Preise
Mit Querflöte und Trompete Tradition der Musikschule fortgesetzt
Mit Spaß an der Musik waren sie beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert” erfolgreich: Henrike Stöckinger und Thomas Billau (v.l.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Die Musikschule bietet Unterricht an vielen Instrumenten – so auch an der Querflöte und an der Trompete. In dieser Woche stellte Musikschulleiter Joachim Sum stolz zwei erfolgreiche Schüler an diesen beiden Instrumenten vor: Denn Henrike Stöckinger an der Querflöte und Thomas Billau an der Trompete konnten beim Regionalentscheid des Wettbewerbes „Jugend musiziert” in der Akademie für Tonkunst in Darmstadt jeweils zweite Preise erzielen.
Damit stehen die junge Schülerin und der junge Schüler in einer lammen Tradition. „Fast jedes Jahr finden sich Schüler, die von sich aus Lust haben, diese Wettbewerbssituation zu erleben”, freute sich Joachim Sum. „Im Mittelpunkt stehen dabei die Schüler und wie sie ihr Hobby ausüben wollen.”
Der Unterricht der Musikschule geht dabei sowohl in die Breite, um möglichst vielen Kindern und auch Erwachsenen das Erlebnis, ein Musikinstrument erlernen zu können, zu ermöglichen, als auch in die Tiefe. „Wir freuen uns, besonders begabte Schüler auch im Rahmen von Förderstunden zu unterstützen und diese bei Konzerten erleben zu dürfen”, ergänzte Joachim Sum und betonte, dass es „nicht unser pädagogische Ziel ist, Pokale zu sammeln und dazu Kinder zu Preisträgern zu formen. Das Ziel der Musikschule Lampertheim ist vielmehr, dass unsere Schüler gerne und kreativ machen und für sich das Beste aus dem Musizieren ziehen zu können.”
Und eben diese Freude merkte man auch den beiden jüngsten Preisträgern der Musikschule an, als sie über ihr Erlebnis der Teilnahme am Regionalwettbewerb berichteten.
„Zunächst haben wir uns eingespielt, bevor wir uns einer Jury und einem Publikum stellten, in dem unter anderem Eltern und andere Teilnehmer des Wettbewerbes saßen”, erklärte Henrike Stöckinger. Die vorzutragenden Stücke konnten frei gewählt werden, solange sie einer bestimmten Epoche angehörten. Während Henrike Stöckinger mit ihren beiden gewählten Werken, einer Sonate von Bach und der „Vegetable-Suite” von Graham Powning, insgesamt zehn Minuten mit der Querflöte musizierte, standen für Thomas Billau 15 Minuten auf dem Programm. Hierfür hatte er sich unter anderem das „Andante allegretto” von Guillaume Balay ausgesucht.
Dabei zeige die einjährige Vorbereitung von Thomas Billau ebenso Erfolg wie die halbjährige Vorbereitung von Henrike Stöckinger, beide wurden mit einem zweiten Preis belohnt. Das die Musik beiden Spaß macht, merkte man nicht nur beim Pressegespräch, in dessen Rahmen sie ihren Erfolg vortrugen, sondern auch an der Dauer ihrer musikalischen Laufbahn. So ist die zwölfjährige Henrike seit sechs Jahren an der Musikschule Lampertheim aktiv, wo sie von Cathrin Ambach unterrichtet wird. Der 14-jährige Thomas spielt bereits seit neun Jahren Musikinstrumente, zunächst Klavier und mittlerweile unter Anleitung von Georg Burghardt Trompete.
„Der Regionalwettbewerb ist eine prima Sache und eine ganz neue Erfahrung. Besonders, da man sich auf einen Wettbewerb doch noch einmal ganz anders vorbereiten muss als auf ein Konzert”, betonte Cathrin Ambach – dem stimmten die beiden erfolgreichen Musikschüler zu. Benjamin Kloos