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  • Mo., 09. Oktober 2017, 11:16 Uhr
    Dekanatssynode Ried tagte in Hofheim / Dekanatsstrukturreform im Blick

    Mit Schwung und neuen Ideen

    Dekan Karl Hans Geil berichtet der Synode. Foto: oh

    HOFHEIM – Am 6. Oktober tagten 32 Synodale der 12. Dekanatssynode im Ried. Als Gäste nahmen auch Präses Holger Tampe vom Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim und Irene Finger vom Diakonischen Werk Bergstraße teil.
    Der Präses des Dekanats Ried Harald-Udo Kouba begrüßte alle Synodalen und berichtete über den Stand der Themen in den vergangenen Dekanatssynodalvorstands-Sitzungen. Hier waren unter anderem die Umsetzung der Doppik in Bezug auf die Gebäudebewertungen und die Eingliederung der Gemeinden an die Nachbardekanate im Zuge der Dekanatsstrukturreform, Schwerpunkte. Auch habe das Gremium, das Reformationsjubiläum beschäftigt. Unter Applaus der Synodalen wies Kouba auf die Rheinschifffahrt nach Mainz und Worms im Juni mit 200 Ehrenamtlichen hin: „Ich danke allen Beteiligten, allen voran unserem ehemaligen Präses Paul Ewald, der uns während der Schifffahrt als Reformationsexperte für unsere Region mit Vorträgen den Tag bereichert hat.“
    Die Auflösung des Dekanats und die damit einhergehende Angliederung der Gemeinden an die Nachbardekanate Bergstraße und Groß-Gerau-Rüsselsheim betreibe man laut Dekan Karl Hans Geil, unaufgeregt aber mit der entsprechenden Sorgfalt. In allen Ressorts gebe es Gespräche, Überlegungen und gemeinsame Fortbildungen. Im Bereich des Dekanatskonvents gab es in diesem Jahr zwei Teilkonvente Nord und Süd. „Im Frühjahr waren Dekan Arno Kreh bei den südlichen und Dekanin Birgit Schlegel bei den nördlichen Gemeinden zu Gast und stellten sich den Fragen der Pfarrerschaft“, so Geil.
    In ihrem Grußwort bedankte sich Irene Finger vom Diakonischen Werk Bergstraße für die guten Kontakte zwischen Kirche und Diakonie. Sichtbar und hörbar wurde diese Zusammenarbeit bei einem Benefizkonzert für die Lampertheimer Tafel, das Dekan Geil maßgeblich organisiert hat. Das Cross-Over-Konzert, das von Kantorin Heike Ittmann und Musikern aus der Region in der Lampertheimer Kirche Ende September stattfand, begeisterte hunderte Besucher und spielte über Sponsoren- und Eintrittsgelder in Höhe von 16.695 Euro in die Kasse der Tafelarbeit in Lampertheim ein. „Es sind weitere Konzerte und Veranstaltungen dieser Art für die Tafelarbeit in Bürstadt angedacht“, so Geil.
    Die Dekanatssynode stimmte im weiteren Verlauf der Sitzung dem Dekanatshaushaltsplanentwurf 2018, der in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1.094.924,00 Euro ausgeglichen abschließt, zu. Die nächste Sitzung der Dekanatssynode wird am 16. März 2018 in Riedstadt-Crumstadt stattfinden. zg

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