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  • Mi., 11. Februar 2026, 14:00 Uhr
    ZEICHEN SETZEN: Bürstädter überreichen Frauenhaus Bergstraße 850 Euro aus Veranstaltungserlösen / Gewalt an Frauen ist vielfältig

    Mit Spende wichtiges Engagement unterstützen

    Von links: Gerasimoula Grigoraki, Stefanie Reis, Bürgermeister Boris Wenz, Martina Evertz, Luisa Gegusch und Andrea Schilling
    Foto: oh

    BÜRSTADT – Die stolze Summe von 850 Euro wurde von Bürstadts Bürgermeister Boris Wenz an den Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen vor Ort in Bensheim übergeben. Mit dabei waren die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Gerasimoula Grigoraki sowie Stefanie Reis vom Frauenbüro Bürstadt. Bei zwei Veranstaltungsformaten in Bürstadt wurden die entsprechenden Spenden erbeten. Zunächst Ende November letzten Jahres beim Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Verbindung mit der Fahnenhissung  sowie der Aktionsbank „Hier ist kein Platz gegen Gewalt an Frauen“ vor dem Rathaus. Weiterhin auf dem Weihnachtsmarkt bei der Tombola der Vielfalt des interkulturellen Büros der Stadt Bürstadt. Die bestens angenommene Aktion wurde vom Frauenbüro Bürstadt organisiert und durchgeführt. Förmlich „geflasht“ vom Erlös beider Aktionen zeigte sich Gerasimoula Grigoraki bei der Spendenübergabe. Sichtlich gerührt nahmen Martina Evertz, die Vorsitzende des Frauenhauses Bergstraße und Andrea Schilling vom Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt an Frauen und deren Mitarbeiterin Luisa Gegusch, die Zuwendung entgegen. Die von Bürgermeister Boris Wenz angeführte Bürstädter Delegation würdigte beim harmonischen Austausch in Bensheim die Tätigkeit des bestens vernetzten Arbeitskreises, bei dem viele Themen zusammen laufen. 

    Hilfe anzunehmen ist schwer und erfordert Mut 

    Explizit wies Andrea Schilling auf die unterschiedlichen und vielfältigen Formen von Gewalt hin, die Frauen wiederfahren. Allen Beteiligten wurde vor Augen geführt, wie schwer und ebenso mutig betroffenen Frauen dieser Schritt fällt, förmlich alles hinter sich zu lassen und die Hilfe im Frauenhaus anzunehmen. Dessen Renovierung wurde im letzten Jahr durch den Kreis Bergstraße abgeschlossen. Das Haus weist zwölf Zimmer in unterschiedlichen Größenordnungen auf, ein Schmuckstück. Die Nutzung der Bäder und Küchen ist zu teilen. „Es ist schön hier Menschen zu treffen, die einfach ein Lächeln haben“, lobte der Bürstädter Bürgermeister die offene Art der Verantwortlichen in Bensheim. Gerne nahm die Bürstädter Delegation das Angebot von Andrea Schilling für eine kleine Führung durch das Anwesen mit vier Häusern, dem separaten Kinderhaus mit Küche und Betreuung, die alle einen regelrechten Wohlfühlfaktor vermitteln, an. Die Zuwendung aus dem Ried scheint jedenfalls bestens angelegt zu sein. „Gut zu wissen, dass es Institutionen gibt, die das hier möglich machen“, würdigte Boris Wenz die Arbeit von Frauenhaus und Arbeitskreis, die sichtbar einiges in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. zg  

     

     

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