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  • Fr., 19. März 2021, 08:58 Uhr
    CULTUR COMMUNAL: „thirty minutes for culture“ geht in die nächste Runde

    Mitreißende Melancholie sowie „Jung und alt im Gespräch”

    Hundertprozentig ehrlich und immer innovativ – das ist die Musik von „Awaiting Dawn"Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie, der dadurch abgesagten Konzerte und der sehr schwierigen Situation vieler Künstler möchte cultur communal der Stadt Lampertheim mit einem neuen Angebot Unterstützung anbieten und trotz Veranstaltungsabsagen einen öffentlichen Auftrittsrahmen im Schwanensaal schaffen. Ziel ist es, mit professioneller technischer Ausstattung und Filmequipment Künstlern eine Plattform für Film-und Tonaufnahmen zu ermöglichen.

    Das Projekt „thirty minutes for culture“ startete im November 2020. Alle interessierten Künstler sind eingeladen, sich bei cultur communal per mail unter kultur@lampertheim.de zu melden. Das Video wird bearbeitet und anschließend für einen gewissen Zeitraum auf der städtischen Homepage, bei facebook und Youtube eingestellt bzw. verlinkt. Gleichzeitig wird das Video den jeweiligen Künstlern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Durch dieses Projekt soll trotz der vielen Einschränkungen ein (digitaler) Auftritt und ein finanzieller Beistand durch die Stadt Lampertheim gewährleistet werden. Eventuell entstehen auch neue Kontakte der Künstler untereinander oder die Videos werden gar Teil einer Sammlung von regionalen Künstlern. Name des Youtube-Kanal der Stadt Lampertheim:  cultur communal lampertheim 30 minutes for culture. Dort gibt es die Möglichkeit sich die Videos direkt anzuschauen. Auf der Facebookseite der Stadt Lampertheim werden die entsprechenden Videos zusätzlich beworben.

    Zwei neue Projekte sich jetzt online:  Auf der einen Seite druckvoll und powergeladen, auf der anderen Seite ruhig, nachdenklich und träumerisch – hundertprozentig ehrlich, immer innovativ, voller Emotionen und mitreißender Melancholie: Das ist die Musik von „Awaiting Dawn". In einer Zeit, die von Massentauglichkeit, Hedonismus, Kürze und Variationsarmut geprägt ist, stellen Awaiting Dawn bewusst in den Vordergrund, was über lange Zeit das Ideal guter Rockmusik war – handgemacht, emotional, technisch versiert, farben-, facetten- und kontrastreich.

    In einer Gratwanderung zwischen Progressive Metal, Alternative und Progressive Rock mit Einflüssen aus Klassik und Jazz behandelt die Band ebenso introspektive Gefühlsthemen wie Sozialkritik. Die Band agiert seit mittlerweile 15  Jahren berwiegend im Rhein-Main-Gebiet und präsentiert bei 30 Minutes for Culture vier unterschiedliche Stücke: Drei davon von ihrem 2017 erschienen Album „Leave No Trace“ sowie den neuen Track „Twilight Heart“, der zu diesem Anlass seine Bühnenpremiere feiert.

    Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher: Beeindruckend, vielfältig und professionell vorgetragen. Ich danke den ‚jungen’ Bandmitgliedern für Ihren Auftritt. Erfrischend ist sicherlich das facettenreiche und leidenschaftliche Spiel der fünf Musiker. Ich freue mich, dass diese eigenständige Musikrichtung Eingang ins Projekt gefunden hat. Zeigt es uns doch, dass es neben dem Mainstream hervorragenden Musikgenuss geben kann. Sehr innovativ, und eigenwillig im positiven Sinne und gelungen variantenreich. Danke fürs Kommen und euer Engagement.”

    Das zweite Projekt hat den Titel „Jung und Alt im Gespräch“. Die seit Jahren erfolgreiche vhs-Veranstaltung "Sonntags bei Anton - öffentliches Forum für freie Meinungsäußerung" ist durch Corona stark eingeschränkt worden. Deshalb hier ein neues Format: Philosophie von DU zu DU, im echten Dialog zu allen möglichen Themen. Es handelt sich hierbei weder um vornehmlich sachbezogene Erörterungen zwischen zwei Experten, oder Streitgespräche in der Absicht den/die jeweils anderen zu überzeugen, sondern um den Versuch echter gegenseitigen

    Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher betont: „Es freut mich besonders, dass das philosophische Format der vhs-Lampertheim „Sonntags bei Anton“ hier ein Stück weit fortgeführt werden kann. Die Kreativität und die Tiefe des Formats sind tatsächlich „kein Geschwätz“. Die Idee diesmal, die Generationen im Austausch zu sehen, ist beeindruckend. Was können wir teilweise „verkopfte“ Erwachsene von idealistischen, engagierten und sympathischen jungen Gesprächspartner lernen. Nun, ich erkenne aus dem Gespräch, man darf als Erwachsener hin und wieder auch mal wieder jung denken und handeln. So würden manche „Gräben“ zwischen Jung und Alt weniger breit und tief. Mein Dank gilt wieder Herrn  Anton Schmitt, aber nicht minder seinem jungen, sympathischen Gesprächspartner, dem Vorsitzenden des Lampertheimer Jugendbeirates  Arne Jaedke. Es hat mir sehr imponiert, Herr Jaedke, wie Sie sich mit Mut, Gelassenheit, aber auch mit Tiefe dem Gespräch zugewandt haben. Der Kulturfachbereich der Stadt Lampertheim sagt herzlichen Dank für das Engagement beider Gesprächspartner.” zg

     

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