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  • Fr., 24. Januar 2014, 11:46 Uhr
    Empfang für die Lampertheimer Wirtschaft im Stadthaus in bester Stimmung

    Mittelhessischer Energiebotschafter für Energiewende ohne Ohm’schen Widerstand

    Bürgermeister Gottfried Störmer stimmte die Zuhörer auf einen anregenden Abend ein, in dessen Mittelpunkt die Kommunikation und die Begründung neuer Kontakte standen. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM  – Die Lampertheimer Wirtschaft findet in der Spargelstadt attraktive Bedingungen vor und sie findet in der Politik und Verwaltung mit ihren Anliegen Gehör. So will es auch Bürgermeister Gottfried Störmer halten, der am Donnertagabend seinen Premierenauftritt bei dieser Traditionsveranstaltung hatte. In seiner Rede formulierte Störmer seine Angebote an die einheimische Wirtschaft – angefangen von intensiven Gesprächen mit den ortsansässigen Firmen etwa zum Thema Arbeitsmarkt, zum Beispiel im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks und Runden Tisches. Auch sein Besuchsangebot steht im Raum, hier geht der Bürgermeister jedoch hoffnungsvoll davon aus, dass ihn zahlreiche interessierte Unternehmer und Firmen einladen werden. „Ich möchte Sie auf Dauer in Lampertheim binden und Ihnen Heimat bieten“, lautete seine Botschaft. „Hier gehöre ich hin, hier will ich sein“, diese gefühlte Grundeinstellung wünscht sich Störmer bei den Unternehmern. Ebenso wichtig wie der Kontakt zu den ansässigen Firmen sei jedoch auch die Ansiedlung neuer Unternehmen auf den noch zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen. „Gute Gründe Lampertheim als Standort anzupreisen“ seien Wohnen, Kultur und Sport sowie die gute Verkehrsanbindung, betonte Störmer. Zu den notwendigen Verbesserungen zählte der Bürgermeister den Ausbau der Breitbandversorgung. „Der heutige Abend dient der Kommunikation und dem Aufbau neuer Kontakte“. Diese gute Gelegenheit nutzte Bürgermeister Störmer später ebenso wie viele Gäste. Namentlich begrüßte Störmer unter anderen Verbandsdirektor Ralph Schlusche vom Verband Region Rhein-Neckar, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit Darmstadt sowie die Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) und Norbert Schmitt (SPD). Als Referent war Professor Wolfgang George eingeladen, der zum Thema „Herausforderung Energieversorgung als Gemeinschaftswerk“ einen fesselnden, völlig frei gesprochenen  Vortrag bot. In die aufmerksame Stille hinein warf der Referent auch humorvoll gespitzte Anmerkungen, die das Publikum begeistert und spontan lachend aufnahm. Professor George vertritt in seinen Kernthesen die Auffassung, dass die Energiewende dezentral ohne lange Transportwege für den erzeugten Strom erfolgen müsse, getragen vom Impuls örtlicher kleiner und mittlerer Unternehmen, der Stadtwerke und der Bürger selbst. „Die Windenergie muss den Leuten gehören. Mit dem eigenen Namen auf einem Messingschild an der Windkraftanlage haben Sie dann vom Infraschall keine einzige Extrasystole“. Der Kommunikations- und Organisationswissenschaftler lehrt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen und ist „Mittelhessischer Energiebotschafter“. Spargelkönigin Sabrina I. gab den Zuhörern in ihrer Ansprache interessante Einblicke in ihre Amtsführung und berichtete von einigen ihr wichtigen Erlebnissen. Dann war der Weg frei zum kalten Büffet, das vom Restaurant Waldesruh präsentiert wurde.

    Zum Empfang der Stadt Lampertheim für die Lampertheimer Wirtschaft hatte der Frühling seine schönen Vorboten entsandt – im Sitzungssaal des Stadthauses erblühten ungezählte Tulpen und Narzissen, dekoriert von Floristik Schuster. Eine insgesamt belebende Atmosphäre für anregende Gespräche. Die Frage „wer ist wer“ war dabei schnell beantwortet, ein Blick auf das gut sichtbare, selbstklebende Namensschild an der Jacke oder der Bluse der potenziellen Gesprächspartner nannte Namen, Firma, Institution oder politische Funktion. Die persönliche Begrüßung steht traditionell am Beginn. Wer das Stadthaus betrat, wurde von Gudrun Ganter, Stabsstellenleiterin Wirtschaft, Investorenservice und Stadtmarketing, sowie vom Leiter des Bürgermeisterbüros Werner Hahl begrüßt, die auch das Namensschild übergaben. Ein paar Schritte weiter am Saaleingang hatte Bürgermeister Gottfried Störmer zur Begrüßung an die zweihundert Hände zu schütteln, ebenso seine Frau Sabine, die strahlende Spargelkönigin Sabrina I. und Erster Stadtrat Jens Klinger mit seiner Frau Tanja. Eine freundliche Einstimmung, die sich an den Stehtischen mit angeregten Unterhaltungen fortsetzte. Ein Begrüßungscocktail, mit und ohne Alkohol gereicht, mag den Einstieg beflügelt haben. Die Musikschule Lampertheim hatte mit Daniele Aprile (Gitarre) und Tim Lindemann (Saxofon) ein Duo entsandt, das auf angenehme Weise für die musikalische Umrahmung und Hintergrundmusik sorgte. Hannelore Nowacki

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