
BÜRSTADT – Die Stadt Bürstadt verfügt nun auch offiziell über eine eigene Rikscha. Den auf Initiative des Bürstädter Seniorenbeirates angeschafften fahrbaren Untersatz übergaben die Vertreter des Seniorenbeirates und der Bürgerstiftung vor dem Rathaus an Bürgermeister Boris Wenz. Der Seniorenbeirat hatte zuvor zu einer Spendenaktion aufgerufen, mit der 17.000 Euro binnen kürzester Zeit generiert wurden. Etwas über 14.000 Euro betrugen die Anschaffungskosten, so dass Annerose Bechtloff und Siegfried Gebhardt vom Seniorenbeirat neben der Rikscha noch weitere 2.700 Euro für eine gemeinnützige Verwendung an die Stadt übergaben. Bei der Abwicklung half maßgeblich die Bürgerstiftung, von der Rüdiger Engert und Lothar Litters ebenfalls zur Übergabe gekommen waren. Ein Schenkungsvertrag dokumentierte die Übergabe. Die Rikscha findet eine Unterstellmöglichkeit in einer Garage des benachbarten Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth. Für dessen Bewohner wurde der Montag als Tag für Spazierfahrten reserviert.
Foto: Stadt Bürstadt
Zeitpuffer an allen anderen Wochentage können von Interessierten angemeldet werden. Bei der im Vorfeld durchgeführten Spendenaktion zeigten sich die Bürstädter großzügig. „Das steht für Bürstadt. Schön, wie aus einer Idee etwas Greifbares wird“, freute sich Bürgermeister Boris Wenz über das Geschenk. „Mobil Eingeschränkte können die Stadt wieder erkunden“, dankte der Rathauschef allen Spendern und Beteiligten an dieser aus der Bürgerschaft hervorgegangenen Aktion. Acht ausgebildete Fahrer stehen hierfür zur Verfügung, weitere befinden sich in der Ausbildung. Der Bürgermeister und Annerose Bechtloff ergriffen die Gelegenheit beim Schopf und drehten bei strahlendem Sonnenschein eine kleine Runde mit der Rikscha. zg
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