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  • Mo., 10. September 2018, 09:07 Uhr
    Lampertheimer Jahrgang 1941 auf großer Fahrt in Ostfriesland

    Moin Moin auch am Abend

    Nach Ostfriesland führte die Fahrt des Lampertheimer Jahrgangs 1941 – mit zahlreichen wundervollen Erlebnissen. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune im Gepäck startete der Jahrgang 41 seine jährliche große Fahrt. Ziel in diesem Jahr war Bad Zwischenahn am Zwischenahner Meer im Ammerland. Gemeinhin wird der Bereich an der Nordsee als Ostfriesland bezeichnet, setzt sich aber aus drei Landschaftsbezirken zusammen, Ostfriesland, Ammerland und Friesland.  Da achten die Einheimischen schon sehr genau auf die geschichtlichen und kulturellen Unterschiede.

    Schon am ersten Abend war mit einem großen Feuerwerk, das man vom Schiff auf dem Zwischenahner Meer hervorragend genießen konnte, ein erstes Highlight gesetzt.  Gleich am ersten Tag startete die Erkundung des schönen Ammerlands und Ostfrieslands mit einer Fahrt über Westerstede, Großefehn, Aurich, Marienhafe nach Greetsiel an der Nordsee mit einer profunden Reiseleiterin, die die jeweiligen kulturellen und geschichtlichen Begebenheiten erklärte. Bei einer Fahrt nach Bensersiel und einem Besuch der Insel Langeoog kam beim Waten im Wasser der Nordsee oder einem guten Fischessen so richtiges Urlaubsfeeling auf. Natürlich durfte auch nicht eine Ostfriesenteezeremonie mit Kluntje und Sahne fehlen, die beim Besuch eines Ostfriesenteeherstellers in Friedeburg mit einem Stück Kuchen eine gelungene Bereicherung war. In Wiesmoor gab es für die Blumen- und Gartenfreunde Gelegenheit, sich in einer sehenswerten Blumenhalle mit anschließendem Park ausführlich der pflanzlichen Vielfalt zu widmen. Da konnte man viele Fachsimpeleien der Hobbygärtner hören.

    Ein Highlight war auch der Besuch von Jever mit seiner wunderschönen Altstadt und einer Blaudruckerei. Diese alte Handwerkskunst kam aus Ostasien mit den damaligen Handelsschiffen, die auch Tee, Gewürze und Baumwolle mit nach Europa brachten. Durch den mitgebrachten Farbstoff Indigo und der Kunst des Reservedrucks entstanden wunderschöne Textilien. Heute ist dieses Handwerk Teil des UNESCO-Kulturerbes und durch Privatinitiative in Jever wiederbelebt worden.

    Eine Fahrt nach Wilhelmshaven rundete das vielfältige Besuchsprogramm der Woche, das Christel Arlt mit Reisecenter Beth ausgearbeitet hatte, ab und öffnete einen Blick in den ehemals größten deutschen Marinehafen mit maritimen Museen und einem Schiffsmuseum im Hafen.  Leider war mit einer Woche die Zeit nicht ausreichend, um die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten Ostfrieslands zu erkunden. Allgemeiner Tenor, eine gelungene erlebnisreiche Jahrgangsfahrt des Jahrgangs 1941. zg

     

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