
LAMPERTHEIM – Was könnte besser zu einem Sommerfest passen, als Sonnenschein und sommerliche Temperaturen? Damit waren der Behindertenbeirat Lampertheim, die vielen Mitwirkenden und die begeisterten Besucher gesegnet, die am vergangenen Samstag das diesjährige Sommerfest des Behindertenbeirats im Stadtpark gestalteten und besuchten. Jochen Halbauer als Vorsitzender des Beirats hatte gemeinsam mit dessen Mitgliedern einmal mehr dieses inklusive Fest auf die Beine gestellt, tatkräftig unterstützt von der Lebenshilfe Lampertheim mit der inklusiven Kita Schwalbennest, dem VdK, der Bewegungssportgesellschaft Lampertheim, dem Seniorenbeirat, der Nieder-Ramstädter Diakonie, dem DRK und dem Familienzentrum. Auch die Defi/ICD Selbsthilfegruppe Heppenheim „Die mit Herz“ und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. waren vertreten.
Zur Eröffnung waren Bürgermeister Gottfried Störmer und Erster Stadtrat Marius Schmidt sowie Spargelkönigin Nadine I. gekommen. Störmer hob hervor, welche außerordentliche Leistung die vielen Ehrenamtlichen für die Inklusion in Lampertheim erbringen. Schmidt befand, mit dem Stadtpark den perfekten Veranstaltungsort für Inklusion gefunden zu haben: „Dort wo Menschen sichtbar werden.“ Nadine I. wünschte allen Besuchern viel Spaß bevor Halbauer das Programm vorstellte und sich dankbar über die vielen Projekte aus dem Aktionsplan Inklusion zeigte. Viele Maßnahmen wurden bereits erfolgreich umgesetzt, sodass sich sogar Städte wie Kaiserslautern Lampertheim zum Vorbild nähmen. Besonders stolz ist Halbauer auf das in wenigen Wochen an den Start gehende Angebot des barrierefreien ÖPNV für die Kernstadt in Form von Ruftaxis mit Rampe, in die problemlos mit Rollstuhl oder Rollator eingestiegen werden kann.
Viel musikalische Unterstützung gab es von der inklusiven Falterwegband, DJ K-os, Second Chance und dem inklusiven Musikensemble „Grenzenlos Stark“. Angebote wie das Auftragen von Glitzertattoos, ein Dunk-Tank-Spiel oder das inklusive Spielmobil, das auch Rollstühle und Rampen mitgebracht hatte, zogen nicht nur Kinder in ihren Bann. Zwei „Superhelden“ und ein Einhorn zogen die Blicke auf sich und die Besucher konnten riesige Seifenblasen in der Sonne schillern lassen.
Das nächste Inklusionscafé, das sich, wie Halbauer erwähnte, immer größerer Beliebtheit erfreut, findet am 4. Juli von 15 bis 17 Uhr in der Notkirche statt.
Nadine Schütz
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