Cembalist Justin Taylor im Rahmen des Projekts „Rhapsody in school“ zu Besuch am Lessinggymnasium
Musikunterricht einmal anders
Der Besuch von Justin Taylor hat einen bleibenden Eindruck bei den jungen MusikerInnen hinterlassen. Foto: LGL
LAMPERTHEIM - Nach einem gelungenen Auftritt im Mannheimer Akademiekonzert am Abend des 5. Februar 2018 besuchte der französische Cembalist Justin Taylor einen Tag später den Unterricht der Musikleistungskurse E2/Q2 des Lessing-Gymnasiums Lampertheim. Dieser Besuch fand im Rahmen des Projekts „Rhapsody in school“ statt und wurde durch die Musikalische Akademie des Nationaltheater-Orchesters Mannheim ermöglicht. Nach einer kurzen Einleitung über die Funktionsweise eines Cembalos und dessen Unterschiede zu einem Klavier, spielte Taylor einen Auszug seines Soloparts aus Francis Poulenc's "Concert Champêtre", welches er am Vortag im Mannheimer Rosengarten vortrug. Anschließend hatten die SchülerInnen die Chance dem jungen Musiker Fragen zu stellen, welche reichlich genutzt wurde. Hierdurch erfuhren sie nicht nur, wie Taylor zur Musik kam, sondern auch, wie der Alltag eines Berufsmusikers so aussieht. Nach circa eineinhalb Stunden hieß es jedoch schon Abschied nehmen. Nachdem noch ein letztes Gruppenbild aufgenommen wurde, verabschiedete sich Taylor von der Gruppe. Obwohl es doch ein relativ kurzes Vergnügen war, hat der Besuch einen bleibenden Eindruck bei den jungen MusikerInnen hinterlassen: Das Leben als Berufsmusiker ist bei weitem kein entspanntes und nicht jeder bekommt, wie Taylor, die Möglichkeit eine eigene CD aufzunehmen. Trotz anfänglich leichten Verständigungsschwierigkeiten - das Gespräch fand in englischer Sprache statt - war die Stimmung während des Besuchs stets locker und fröhlich. Man kann also mit Recht sagen: Musik ist eine Sprache für sich und verbindet die Menschen miteinander. zg