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  • Mo., 05. Dezember 2016, 09:31 Uhr
    Erfolgreiche Kanurennsportsaison 2016 des Wassersportvereins

    Nachwuchskonzept trägt Früchte

    Die WSV- Sportler wurden durch ihre Leistungen 2016 in den hessischen D-Kader aufgenommen wurden. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Über Jahre eine gute Erfolgsbilanz im Kanurennsport zu haben ist das Ergebnis von sehr harter Arbeit der Trainer und der Sportler. Natürlich braucht es auch immer Glück, die richtigen Talente zu finden. Der Wassersportverein hat seit einigen Jahren keine Medaille auf der Deutschen Meisterschaftgeholt, aber die Sportler waren auf den Hessenmeisterschaften und Süddeutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich sehr erfolgreich, die Trainer waren sich sicher, dass es Talente gab, die auch wieder an die Deutsche Spitze gebracht werden können. Die Bilanz 2016 spiegelt genau diesen Optimismus, denn dem WSV ist es gelungen auf der Deutschen Meisterschaft zwei Deutsche Meister hervorzubringen sowie vier Bronzemedaillen zu erringen. Nach zehn Jahren hat es der WSV wieder geschafft, im Schülervierer an gleicher Stelle in Brandenburg mit einem reinen Vereinsboot in die Medaillen zu fahren, was in der Zeit der Renngemeinschaften sehr ungewöhnlich ist. Aber die Erfolge sind auch bei den regionalen Meisterschaften nicht abgerissen, denn weitere gute Talente werden sich in den nächsten Jahren entwickeln und dann auch auf der Deutschen Meisterschaft in die Finals fahren können. Bei den Süddeutschen Meisterschaften holten die Wassersportler zehnmal Gold, vierzehnmal Silber und fünfmal Bronze, hier gab es Titel und Medaillen in fast allen Klassen. Auch Dimitri Isaak war wieder in der Leistungsklasse mit zwei Silbermedaillen erfolgreich. Auch den Hessenmeisterschaften 2016 drückte der Wassersportverein wieder seinen Stempel auf: 75% der der Meistertitel, in Zahlen waren es 33 Hessenmeister, gingen an den WSV. Durch all diese Erfolge hat der WSV im Hessenkader dreizehn Sportler von insgesamt 21. Die D-Kadersportler sind Yannick Bauer, Simon Specht, Janek Soballa, Heiko Graef, Merlin Treuer, Lukas Schühle, Philipp Reiber, Anton Klose, Lea Custodis, Sarah Bauer, Julia Reichert, Franka Thierfelder, Klara von Allwörden. Was macht der Wassersportverein anders als andere Vereine, dass er so viele Erfolge feiern kann? Da gibt es ein WSV Leistungssportkonzept, welches 1997 geschrieben und immer wieder verbessert wurde. In diesem Konzept steht, dass der WSV die Sportler aus den eigenen Reihen an die die Weltspitze bringen will. Das ist dem Verein in den fast 20 Jahren eindrucksvoll gelungen: Zwei Juniorenweltmeister, acht Sportler im Nationalmannschaftstrikot, dann noch die Bilanz von Nicole Reinhardt mit sieben Weltmeistertitel und den Olympiasieg. Nicole Reinhardt hat über die 500 Meter Strecke nach wie vor den Weltrekordplatz inne. Auch wenn Weltrekorde im Kanurennsport inoffiziell sind, steht eine Lampertheimerin ganz oben in den Weltbestzeiten. In den letzten Jahren hat Bernd Brechenser im Bereich Nachwuchsförderung sehr vieles umgesetzt. Es gibt neben der Talentaufbaugruppen und Talentfördergruppen an den Schulen auch ein Teilzeitinternat die Kanuakademie. Ebenso gibt es AG´s in den Grundschulen. Alles in allem betreuen die Trainingsgruppen rund 70 Kinder. Die vielen Preise für das Nachwuchskonzept, wie zum Beispiel Sterne des Sports, Oddsetpreis oder die Nominierung zum Sportaward Rhein Neckar zeigen, dass der Wassersportverein außergewöhnliches leistet. zg

     

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