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  • Fr., 04. Dezember 2015, 11:28 Uhr
    Fitnesscenter Ruh unterstützt gemeinnützige Einrichtungen

    Nächstenliebe im Advent

    Die Spendenübergabe im Fitnesscenter Ruh ließ den Puls der Beschenkten vor Glück nach oben schnellen. Foto: Meike Paul


    BÜRSTADT – Sechs gemeinnützige Einrichtungen können sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen: Aus Bürstadt wurden die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, die Hospiz-Initiative und das Altenpflegeheim St. Elisabeth von Fitnessstudio-Betreiber Günther Ruh und seiner Frau Tülay mit jeweils 400 Euro beschenkt. Über die Ortsgrenzen hinaus  können sich die Behindertenhilfe Bergstraße, die kreisweit behinderte Menschen und somit auch Personen aus Bürstadt betreut, und das Tierheim Lampertheim über die Spende freuen. „Wir wollten verschiedene Sparten abdecken und eine Freude machen. Als Hundehalterin war mir die Sache mit dem Tierheim ganz besonders wichtig", sagt Tülay Ruh.

    Bei der Spendenübergabe am Donnerstag zeigten sich die Empfänger gerührt und dankbar und erklärten die Aufgaben ihrer Organisation. Wolfgang Zeißner von der Hospiz-Initiative machte deutlich, dass die zunehmende Inanspruchnahme der Leistungen der Hospize ohne freiwillige Spenden in dem notwendigem Umfang nicht erbracht werden könne. Sterbende in den letzten Stunden zu begleiten, ist für Familie Ruh besonders unterstützenswert.

    Auch Burkhard Jakob und Alfred Engert von der Freiwilligen Feuerwehr freuten sich über die 400 Euro: „Diese Spende versetzt die Feuerwehr in die Lage, auch Anschaffungen zu tätigen, die nicht zur Grundausstattung gehören. Oft sind es gerade die zusätzlichen Geräte, die in entscheidenden Situationen helfen können. Dafür sind wir Ihnen dankbar!"

    Bereitschaftsleiterin Lisa Wißing nahm für den DRK die Spende in Empfang. „Unser Rettungswagen ist ein großes Projekt. In ihn werden Ihre Euros fließen und das macht uns sehr glücklich." Das Engagement des Pflegepersonals des Altenpflegeheims St. Elisabeth wollte Günter Ruh außerdem honoriert wissen: „Hier lebt meine Mutter. Und es ist Zeit, danke zu sagen." Günter Schwering nahm für die Einrichtung die Spende entgegen.

    Anette Maring, die Vorsitzende des Tierheims Lampertheim wird in eine umgebaute Wachhhundhütte investieren: „Gerade in den kalten Monaten fehlt es an Hilfe und Geld. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh wir sind, die Hütte isolieren zu können."  Und auch Stefan Kamer, Werkstattleiter der Behindertenhilfe nahm die 400 Euro dankend an.

    Dass Günther Ruh seine Nächstenliebe auch finanziell zum Ausdruck bringen kann, verdankt er seinen Kunden und eigenem Fleiß und Durchhaltevermögen. Es ist letztendlich das Ergebnis von jahrzehntelanger harter Arbeit und großem zeitlichen Engagement. Bereits im letzten Jahr spendete die Familie 2.500 Euro – eine vorweihnachtliches Event, dass für die Ruhs zur Tradition werden soll. Meike Paul

     

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