
ROSENGARTEN – Es ist ein Thema, das nicht nur die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Rosengarten seit vielen Jahren beschäftigt, sondern Relevanz für das gesamte Ried und den Kreis hat: die Ortsumgehung Rosengarten. Die Planungen für diesen Teilabschnitt, der im Rahmen des vierspurigen Ausbaus der B 47 von Lampertheim-Rosengarten bis Lorsch kommen soll, sind seit einiger Zeit ins Stocken geraten.
Auf Nachfrage von Bürgermeister Gottfried Störmer hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum nun mitgeteilt, dass Hessen Mobil einen Großteil der erforderlichen Unterlagen, für die vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof aufgegebene Planergänzung erstellt hat. „Aufgrund neuer Kartierungen musste auch der landschaftspflegerische Begleitplan überarbeitet werden“, erklärt Bürgermeister Gottfried Störmer. Seine Fertigstellung ist laut Ministerium für Sommer 2025 vorgesehen. Erforderlich sei außerdem ein Fachbeitrag nach der Wasserrahmenrichtlinie, dessen Vergabe sich wegen der vorläufigen Haushaltsführung etwas verzögert habe. Seine Fertigstellung wird laut Behörde bis November dieses Jahres erwartet.
„Wir haben außerdem die Aussage erhalten, dass Hessen Mobil den erforderlichen Antrag auf Planergänzung voraussichtlich Anfang 2026 bei der Planfeststellungsbehörde einreichen wird“, so Störmer weiter. Damit werde die Realisierung der Maßnahme laut Stadtchef konkreter. „Auch wenn die Planfeststellungsbehörde das Planergänzungsverfahren vermutlich nicht vor Ende 2026 abschließen wird, ist der nächste Schritt in Richtung des Ausbaus der Ortsumgehung Rosengarten getan.“ zg
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