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  • Do., 31. August 2017, 09:06 Uhr
    Wie geht es weiter mit der Chausseeallee?

    Naturnahe, aber keine Parkanlage

    Die Begehung führte zum zweiten Bauabschnitt mit Teich, der angelegte Weg führt am Ende zu einem Trampelpfad. Foto: Hannelore Nowacki

    BOBSTADT - Was ist zu verbessern, wie könnten die nächsten Planungen für die Chausseeallee aussehen? Diesen Fragen gingen die Mitglieder des Ortsbeirates am Dienstagabend bei schönstem Sommerwetter in der Chausseeallee nach. An der Ortsbegehung vor der Sitzung des Ortsbeirates nahmen interessierte Bürger und Mitglieder des Runden Tisches Naturschutz teil, in Vertretung der Bürgermeisterin war Stadtrat Herbert Röchner gekommen. Eine Anfrage der Grünen und ein Antrag der CDU waren der Anstoß für diese Aktion. Mit Blick in die Frankfurter Straße besprachen die Lokalpolitiker auch die Frage, wie ein Fußgängerweg auf dem letzten Stück Richtung Chausseeallee realisiert werden könnte. Haushaltsmittel seien bereits für 2018 vorgesehen. Auf Antrag der Grünen und der CDU war der Fußgängerweg auf die Tagesordnung gekommen. Auch die Frage, in welcher Richtung die Darmstädter Straße Einbahnstraße werden soll, wurde mit einer Anwohnerin kurz besprochen, die die Lokalpolitiker darauf hinwies, dass die teilweise engen Grundstückseinfahrten bei der Fahrtrichtung berücksichtigt werden müssten. Ortsbeiratsmitglied Ursula Cornelius und Susanne Benz vom Runden Tisch Naturschutz erläuterten die Überlegungen aus Sicht des Naturschutzes. Erster Haltepunkt war einige Meter vor Beginn des Trampelpfades, der unweit der Bahngleise in die grüne Wildnis führt. Im Bauabschnitt 2, der weiterentwickelt werden soll, war ursprünglich eine Brücke über den Graben als direkte Verbindung von Bauabschnitt 1 und 2 geplant. Allerdings würde die Brücke das dicht bewachsene Gehölz zerschneiden. Diese Variante möchte der Runde Tisch Naturschutz nicht, wie Benz ausführte. Das „Wäldchen“ biete Tieren Schutz und einen Rückzugsort, auch wäre eine Brücke teuer, ebenso die Pflegemaßnahmen im Gehölz und nachfolgenden Unterhaltskosten für die Brücke. Da Spaziergänger einen Rundweg um den Teich bevorzugen, wäre ein Wegeausbau an dieser Stelle nicht nötig, zeigte sich Benz überzeugt. In Sachen Chausseeallee gab der Ortsbeirat die Empfehlung an den Runden Tisch Naturschutz, dem Ortsbeirat eine neue Planung vorzulegen. Die Anfrage der Grünen zur Erhaltung der Wege im ersten Bauabschnitt der Chausseeallee hatte sich durch „Verwaltungshandeln“ zu diesem Zeitpunkt erledigt, am Vortag sei der Wildwuchs auf den Wegen beseitigt worden. Hannelore Nowacki

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