
LAMPERTHEIM – Das Lampertheimer Forschernetzwerk initiierte zunächst 2007 die Zusammenarbeit einer weiterführenden mit drei Grundschulen in Lampertheim, um den Schülerinnen und Schülern altersgerechte naturwissenschaftliche Frühförderung zu bieten. Inzwischen sind Kindertagesstätten und Schulen in ganz Lampertheim in dieses System integriert.
In den Kindertagesstätten laden Forscherecken zum naturwissenschaftlichen Staunen und Entdecken ein. Naturwissenschaftlich besonders interessierte und begabte Grundschulkinder aller vierten Klassen treffen sich wöchentlich in den jeweiligen Arbeitsgemeinschaften, wo das naturwissenschaftliche Arbeiten und das selbstständige Planen und durchführen von Experimenten erlernt wird.
Das Netzwerk ist beim Innovationswettbewerbe im Südhessischen Unternehmerverband sowie dem Siemens Award der deutschen MINT-Schulen eine bekannte Größe. So stellen die ständige Qualitätssicherung und eine Projektsteuerungsgruppe für die konzeptionelle Arbeit die Grundlage dieses Projekts dar. Aktuelle Ergebnisse werden im Rahmen des jährlichen Forschertages einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. An diesem Tag haben alle Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit ihre Forschungsergebnisse selbst zu präsentieren.
Auch in diesem Jahr konnten Besucherinnen und Besucher die spannenden Experimente an den Ständen im Stadtpark beobachten und natürlich selbst mitmachen. „Man sieht, dass dieses Angebot gut angenommen wird“, freute sich die Koordinatorin des Lampertheimer Forschernetzwerkes, Dr. Sabine Nieter.
Nadine Schütz
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