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  • So., 18. Januar 2015, 21:03 Uhr
    Neujahrsempfang der SPD Lampertheim im Zeichen der anstehenden Landratswahl

    „Neben Glück und Erfolg vor allem Zufriedenheit und Demut wichtig“

    SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jens Klingler (r.) begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Gottfried Störmer (l.) und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass (2.v.l.) den SPD-Landratskandidaten Gerald Kummer (2.v.r.) mit Gattin (Mitte) im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs. Foto: Sigrid Samson


    LAMPERTHEIM - Die SPD Lampertheim begrüßte am vergangenen Samstag traditionell das neue Jahr im Rahmen des Neujahrsempfangs im Alten Rathaus. Hierzu waren neben zahlreichen Parteimitgliedern auch alle Bürgerinnen und Bürger der Spargelstadt recht herzlich eingeladen. Darüber hinaus konnte Ortsvereinsvorsitzender und Erster Stadtrat Jens Klingler auch den Landratskandidaten der SPD, Gerald Kummer, vorstellen. In lockerer Atmosphäre wurde gemeinsam ein Blick darauf geworfen, was das neue Jahr politisch und gesellschaftlich bringen wird.

    Klingler begrüßte die Gäste zusammen mit Bürgermeister Gottfried Störmer und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass mit einem Gläschen Sekt. In Hinblick auf die bevorstehende Landratswahl für den Kreis Bergstraße am 22. März war auch der SPD-Kandidat Gerald Kummer mit seiner Gattin zum Neujahrsempfang der Lampertheimer SPD erschienen, dem Klingler an den einzelnen Tischen die Besucher vorstellte – angefangen von den Genossen aus der Kernstadt, dem Stadtteil Hüttenfeld und Rosengarten über Vertreter der AWO, des THW und des Seniorenbeirats bis hin zu weiteren zahlreichen treuen Parteigenossen, die regelmäßig den vielfältigen Veranstaltungen der SPD beiwohnen. Zur bunten Mischung aus Magistratsmitgliedern schlossen sich auch Altbürgermeister Erich Maier, Ortsvorsteherin Carola Biehal aus dem Stadtteil Neuschloß und Hans Schlatter an, der kürzlich mit der Willy-Brandt-Medaille von der SPD ausgezeichnet wurde.

    „Neben Glück und Erfolg sind vor allem Zufriedenheit und auch Demut wichtig“, betonte Kummer in seiner Ansprache. Demut sei wichtig für Menschen, die politisch aktiv sind. „Sich manchmal ein wenig zurückzunehmen und Respekt vor anderen Menschen zu haben ist ein entscheidender Faktor“, ergänzte er und benannte bei seiner persönlichen Vorstellung auch einige für ihn wichtige politische Themen.

    Als eines der Hauptthemen benannte der im Hessischen Landtag in Wiesbaden tätige Politiker zunächst die dringend anstehende Problemlösung in Bezug auf den Verkehr – sowohl im Individual-  als auch im Bahnverkehr sei eine großräumige Planung besonders wichtig mit der dazugehörigen Vorstellung bei den entsprechenden Behörden. Geplant sind unter anderem der Ausbau der S-Bahn sowie die Erweiterung des Busangebots. Um eine vernünftige Verkehrserschließung realisieren zu können sei es auch besonders wichtig, immer wieder mit den Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium zu sprechen, um das Thema weiter voranzutreiben.

    Als weiterer bedeutsamer Punkt sprach er das Thema „sozialer Kreis“ an. Die Sozialarbeit in den Schulen einschließlich Berufsschulen erachtet er als sehr wichtig, da die Vielfalt der Themen von den Schulkräften alleine nicht zu bewältigen sei. Die entsprechenden Angebote an den Schulen auszubauen setzt er sich als politischen Schwerpunkt nach dem Motto „präventiv handeln ist besser als kurativ“. Auch im sozialen Wohnungsbau bestehe Handlungsbedarf.

    Kummer möchte sich auch dafür engagieren, dass mehr Schüler unmittelbar nach ihrem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle erhalten – um damit Perspektiven für die jungen Menschen zu schaffen. Nicht zuletzt kam Kummer auf das Thema Kommunalfinanzen zu sprechen – derzeit noch ein Hauptproblem in den hessischen Kommunen. Die Chance liege laut Kummer darin, den Städten, Gemeinden und Kreisen mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um entsprechend agieren zu können. „Grundsteuern und weitere Gebühren für die Bürger zu erhöhen ist nicht weiter hinnehmbar“, konstatierte der Landratskandidat.

    „Es ist besonders wichtig, ehrenamtliche Tätigkeit weiterhin zu fördern – sowohl in der Politik, als auch in den Vereinen sind diese engagierten Menschen nicht mehr wegzudenken“, gab Kummer zu bedenken. „Ich hoffe auf eine große Wahlbeteiligung bei der Landratswahl am 22. März, und würde mich besonders freuen, dieses Amt im Kreis Bergstraße in Zukunft übernehmen zu dürfen“, gab er den Gästen mit auf den Weg – denn „ein Landrat hat die Aufgabe, die Menschen im Kreis Bergstraße zusammenzuführen“.

    In seinen anschließenden Grußworten reduzierte sich Bürgermeister Gottfried Störmer bewusst auf einen besonderen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen – „sie wirken in der Entwicklung unseres Gemeinwesens entscheidend mit“, stellte er fest. Darüber hinaus bedankte er sich für die bestehende „gute Streitkultur“, die immer dazu führe, im politischen Streit gemeinsam die jeweils beste Lösung für alle zu finden, während die Wertschätzung der Menschen untereinander trotzdem nicht zu kurz kommt.

    Für das leibliche Wohl war  bestens gesorgt: die SPD bot den Gästen Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke an - und so fand der Nachmittag bei gemütlichem Beisammensein und lockeren Gesprächen seinen Ausklang. Sigrid Samson

     
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