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  • Di., 22. November 2016, 09:45 Uhr
    Stadt investierte über 70.000 Euro im Stützpunkt Bürstadt-Mitte

    Neue Atemschutzwerkstatt offiziell übergeben



    Große Freude bei der Feuerwehr: Die neue Atemschutzwerkstatt wurde offiziell von Bürgermeisterin Barbara Schader an die Feuerwehr Bürstadt-Mitte übergeben. So ist nun auch ein direkter Zugriff auf bereitliegende Ersatzgeräte durch die Stadtteilwehren möglich. Foto: Eva Wiegand

    BÜRSTADT – In der Atemschutzwerkstatt werden Atemschutzgeräte, Chemikalienanzüge und Schutzkleidung gereinigt, desinfiziert, geprüft und instand gesetzt. Dort wird dafür gesorgt, dass die Schutzausrüstung der Feuerwehrmänner im Ernstfall optimal gepflegt und gewartet ist. Eine solche, auf dem neuesten Stand der Technik gebrachte Atemschutzwerkstatt wurde am Dienstagabend offiziell von Bürgermeisterin Barbara Schader im Beisein von Feuerwehrmännern und Mandatsträgern offiziell an die Feuerwehr Bürstadt Mitte übergeben, denn dort gibt es rund 70 Atemschutzgeräteträger, 140 Atemschutzmasken sind vorhanden, die permanent gewartet und desinfiziert werden müssen. Insgesamt 73.784,95 hatte die Stadt in 2016 in die Ausstattung investiert, zuvor waren bereits rund 41.000 Euro für das Herrichten eines geeigneten Raumes geflossen. „Das ist gut angelegtes Geld für die Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehr“, betonte Schader. Warum das Einrichten einer neuen Atemschutzwerkstatt notwendig war, erklärte die Bürgermeisterin. So sei 2010 im Revisionsbericht der Technischen Prüfdienstes auf eine Neubeschaffung der Atemschutzwerkstatt und Ausstattung hingewiesen worden. Früher befand sich die Atemschutzwerkstatt im Kellerraum. Dort ist Wasser eingetreten und Schimmelbildung war die Folge. 2014 lagen die ersten Pläne zur Verlagerung vom Kellerraum in das Erdgeschoss vor, 2015 begannen die Rohbauarbeiten in dem rund 40 Quadratmeter großen Raum im Erdgeschoss. Ein Feuerwehrplanungsteam aus dem Kreis der Feuerwehr, bestehend aus Uwe Stockmann, Jens Held, Martin Eberle, Burkhard Jakob, Karlheinz Engert und Uwe Schwara überlegte gemeinsam, wie die Atemschutzwerkstatt ausgestattet werden soll. So besteht die Einrichtung nun aus Schränken und Arbeitsflächen, Spülschrankanlage, stationärem Dosiergerät, Parallel-Schraubstock, Folienschweißgerät, Spezial-Werkzeugsatz, Atemluftfüllanlagemit elektronischem Atemluftqualitäts-Kontrollsystem sowie einem Reinigungsautomaten zur Reinigung und Desinfektion. Ebenfalls integriert wurde der Prüfstand Profi-Check sowie ein Trocknungsautomat für Masken und Kleinteile. Geräte, die bereits vorhanden waren, wurden in die neue Ausstattung integriert. „Für uns war wichtig, dass mit der neuen Werkstatt die DIN-Vorschriften eingehalten werden. Alle Arbeitsabläufe sind standardisiert“, berichtete Stadtbrandinspektor Uwe Schwara und bedankte sich bei den Geräteschutzwarten, aber auch bei der Stadt, dieses Geld in die Hand genommen zu haben, um die Atemschutzwerkstatt auf den neuesten Stand zu bringen. Eva Wiegand

     
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