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  • Mi., 18. September 2019, 09:31 Uhr
    Hermann Ofenloch spendet Bank als Dank für gelungene Reaktion auf konstruktive Kritik

    Neue Sitzgelegenheit für Friedhof in Bürstadt

    Freuen sich über die neue Bank auf dem Friedhof in Bürstadt, die das Ergebnis einer gelungenen Kommunikation ist: Peter Jakob, Leiter des Standesamtes, Bürgermeisterin Barbara Schader, Friedhofsleiter Florian Gärtner und Spender Hermann Ofenloch (v.l.). Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT — Besucher des Friedhofs können sich über eine neue Bank freuen – diese wurde von Hermann Ofenloch gespendet, der mit der Bank seinen Dank für den Umgang seitens der Stadtverwaltung mit seiner konstruktiven Kritik ausdrücken möchte.

    Hintergrund der Kritik von Hermann Ofenloch war der aus seiner Sicht nicht akzeptable Zustand des Friedhofes, besonders im Bereich der abgeräumten Gräber und hinsichtlich des Unkrautes. „Derzeit gestalten wir den Friedhof in vielen Bereichen um, zudem wird aktuell die Standfestigkeit der Grabsteine überprüft. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wege nicht mehr mit Pflanzenschutzmitteln von Unkraut befreit werden dürfen. Hier sind wir noch in der Testphase für die beste Lösung, zumal das Unkraut in diesem Jahr aufgrund der Wetterbedingungen extrem gewachsen ist”, erläuterte Bürgermeisterin Barbara Schader in diesem Zusammenhang. „Es ist für uns ein zentrales Anliegen, dass unser Friedhof als Ort der Stille und des Gedenkens in einem guten Licht erscheint. Daher ist es auch uns wichtig, dass der Friedhof sauber bleibt, derzeit testen wir, welche Geräte hierzu am besten geeignet sind, um eine gute Aufenthaltsqualität zu schaffen.”

    Erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Schader darüber, das Hermann Ofenloch den direkten Dialog gesucht hat: „Herr Ofenloch hat uns geschildert, was seiner Meinung nach getan werden könnte.” Dieser zeigte sich von der Reaktion seitens der Stadt sehr angetan: „Meine Kritik wurde schnell aufgenommen und alles in die Wege geleitet, dass der Friedhof in einen parkähnlichen Zustand verwandelt wird”, so Hermann Ofenloch. Sowohl die Stadtverwaltung als auch Hermann Ofenloch sind sind darüber einig, dass es wichtig ist, den positiven Zustand zu erhalten und auch für die Zukunft dafür zu sorgen, dass der Friedhof optisch in einem annehmbaren Zustand ist. „Der offene und direkte Dialog hat zum Ziel geführt. Der Aufwand, den ein Streit gekostet hätte, habe ich in eine Bank investiert, um den Besuchern des Friedhofs einen weiteren Ort der Ruhe zu ermöglichen. Dies soll auch als Beispiel dienen, wie eine gelungene Kommunikation aus einem Ärger heraus aussehen kann, ohne auf Facebook zu meckern sondern indem man den direkten Kontakt sucht”, betonte Hermann Ofenloch, der gemeinsam mit Bürgermeisterin Schader, dem Leiter des Standesamtes Peter Jakob und Florian Gärtner an die Besucher des Friedhofes bezüglich einer Eigeninitiative dieser appelliert: „Wenn Sie die Gräber pflegen, schauen Sie doch bitte auch links und rechts über den Grabrand hinaus und helfen Sie mit, das Unkraut zu entfernen und auch eventuell das Nachbargrab zu pflegen.” Benjamin Kloos / Inessa Knutsch

     

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