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Mi., 21. Januar 2015, 11:17 Uhr
520 Euro für die Hospizinitiative im Ried
Neujahrsaktion für einen guten Zweck lockt mittlerweile viele Freunde an
Die Hospizinitiative im Ried freute sich über die Spende aus dem Neujahrsempfang der Anwohner Ecke Peter- und Nibelungenstraße: Rita Cornelius, Monika Roeland, Karin Glanzner, Siegfried Gebhardt, Monika Kroker, Gabriele Weiss-Szpera, Wolfgang Zeißner und Heidrun Noll. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Über eine 520 Euro-Spende konnte sich zu Beginn des noch jungen Jahres die Hospizinitiative im Ried freuen. Bereits zum 15. Mal feierten die Anwohner der Neujahrsaktion Nibelungen-/Ecke Peterstrasse bei ihrem diesjährigen „Neujahrsempfang“ am 1. Januar 2015 für einen guten Zweck. Die beteiligten Familien Gebhardt, Glanzner, Cornelius, Roeland, Fuchs, Neff und Noll starteten vor vielen Jahren mit der Aktion, die immer größere Kreise zieht. Die Anwohner stifteten wie immer Glühwein, Brezeln und mehr. Gekommen waren nicht nur Freunde und Nachbarn, auch ahnungslose Spaziergänger werden immer herzlich in die gesellige Runde rund um das Lagerfeuer aufgenommen. Im Laufe des gemütlichen Abends machte dann Karin Glanzner mit einer Spendendose die Runde und sammelte für einen guten Zweck. Diesmal sind stattliche 520 Euro in die Spendenbox gewandert. „Dann setzten wir uns zusammen und beraten gemeinsam, wo das Geld hinfließen soll“, berichtete Karin Glanzner. So wird das Geld immer dort eingesetzt, wo Not am Mann ist und nicht zum ersten Mal kamen die Spenden aus der Neujahrsaktion der Hospizinitiative zu Gute.
Der Betrag wird, wie der erste Vorsitzende Wolfgang Zeißens berichtete, in den laufenden Betrieb fließen, denn hier entstehen regelmäßig Kosten. Um die Hospizhelfer mit ihrer Arbeit und dem Erlebten nicht alleine zu lassen, finden Supervisionen und Fortbildungen statt, auch die Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer muss finanziert werden. Die Kosten, die durch das Gestalten von Flyern und die Anschaffung von Büromaterial anfallen, sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Auch Fahrtkosten werden den ehrenamtlichen Begleitern erstattet. Damit ist auch die diesjährige Spende der Anwohner aus der Ecke Peter- und Nibelungenstraße wieder bestens angelegt. Eva Wiegand