Hospizinitiative im Ried bekommt 530-Euro-Spende / Lagerfreuerromantik erfreut sich wachsender Beliebtheit
„Neujahrsempfang“ für einen guten Zweck
Die Hospizinitiative freute sich über die Spende aus dem Neujahrsempfang der Anwohner aus der Ecke Peter- und Nibelungenstraße. Von links: Manfred Hartmann, Heidrun Noll, Wolfgang Zeißner, Karin Glanzner, Siegfried Gebhardt und Rita Cornelius. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Eine 530 Euro-Spende, die beim diesjährigen und mittlerweile 14. „Neujahrsempfang“ am 1. Januar zusammen gekommen ist, brachten die Anwohner aus der Ecke Peter- und Nibelungenstraße bei der Hospizinitiative vorbei. Jedes Jahr lautet das Motto der involvierten Familien Gebhardt, Glanzner, Cornelius, Roeland, Fuchs, Neff und Noll: Feiern für den guten Zweck. Der kleine aber feine Neujahrsempfang mit Lagerfeuer zieht mittlerweile viele Anhänger an.
„Als wir angefangen haben, waren wir gerade mal zwanzig Leute”, berichtete Karin Glanzner. Heute werden am 1. Januar dort jedes Mal mehr Menschen gesichtet, die gemeinsam das neue Jahr begrüßen. Die Anwohner stiften Glühwein, Brezeln und mehr und auch die Gäste bringen etwas mit. Irgendwann macht im Laufe des gemütlichen Festes dann eine Spendendose die Runde, es wird für einen guten Zweck gesammelt. „Jeder, der möchte, kann gerne spenden, es ist aber kein Muss”, betonte Glanzner. Diesmal sind auf diesem Wege 530 Euro zusammengekommen. „Das Geld spenden wir immer dort, wo Not am Mann ist”, so Glanzner und nicht zum ersten Mal wurde dabei die Hospizinitiative bedacht, denn dort ist die Zuwendung immer gut angelegt, wie der Vorsitzende Wolfgang Zeißner und sein Stellvertreter Manfred Hartmann bestätigen konnten.
Die Spende wird in den laufenden Betrieb fließen, da regelmäßig Kosten anfallen. Um die Hospizhelfer mit ihrer Arbeit und dem Erlebten nicht alleine zu lassen, finden Supervisionen statt und das kostet, genauso wie Fortbildungen, Geld. Auch Fahrtkosten werden erstattet, denn die ehrenamtlichen Begleiter sollen nicht drauflegen. In 2013 begleiteten die Ehrenamtlichen der Bürstädter Geschäftsstelle rund 50 Menschen. Und so ist auch die diesjährige Spende der Anwohner aus der Ecke Peter- und Nibelungenstraße wieder sehr gut angelegt.