JUDO: Bürstädter Judokas beim Adlercup vertreten / Internationaler Wettkampf
Nicht unzufrieden
Katharina Keltjens sicherte sich den 3. Platz der U16 in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Foto: oh
BÜRSTADT – Der Adlercup in Frankfurt hat sich trotz Coronapause als eines der größten Judoturniere in Deutschland etabliert. 2022 waren aufgrund einer Teilnehmerbegrenzung insgesamt 1.600 Starter aus über 30 Ländern für den Wettkampf zugelassen.
Für den 1. Judo-Club Bürstadt gingen insgesamt 6 Judokas auf die Matte. Am ersten Wettkampftag war zunächst die U18 am Start. Bis 81 Kilogramm startete Glib Nadyezhda. Er erwischte keinen guten Tag und konnte seine bereits gezeigten Leistungen diesmal nicht abrufen und schied nach zwei Niederlagen ohne Platzierung aus. Mika Bischoff ging bis 73 Kilogramm in den Wettkampf und startete direkt mit einem Sieg. Leider musste er trotz guter Leistung die beiden nächsten Kämpfe abgeben und konnte keine Platzierung erzielen. In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm gingen Max Danner und Florian Ruckteschler auf die Matte. Max Danner konnte sich nach zwei Siegen und zwei Niederlagen Platz sieben sichern. Florian Ruckteschler konnte sich nach einem Sieg und zwei Niederlagen diesmal leider nicht platzieren.
Bis 48 KG startete Katharina Keltjens. Nach drei Siegen und zwei Niederlagen hieß es am Ende Platz fünf für sie.
Am zweiten Wettkampftag ging die U16 auf die Matte. Florian Ruckteschler und Katharina Keltjens machten von der Möglichkeit eines Doppestarts gebrauch, ebenfalls am Start war Dimitar Atanassov. Katharina Keltjens startete erneut in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Nach fünf Siegen und einer Niederlage konnte sie sich über Platz 3 und die Bronzemedaille freuen.
Ebenfalls in seiner Standardgewichtsklasse bis 50 Kilogramm ging es für Florian Ruckteschler in den Wettkampf. Leider reichte es für ihn bei zwei Siegen und zwei Niederlagen diesmal nicht für eine Platzierung. In der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm ging Dimitar Atanassov als jüngster Kämpfer des 1. Judo-Clubs auf die Matte. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen reichte es für ihn ebenfalls nicht für eine vordere Platzierung.
Trotz unterschiedlichem Turnierverlauf war Trainerin Nadine Müller nicht unzufrieden mit dem Ergebnis ihrer Judokas in diesem gut besetzen Turnier gegen Kämpfer aus verschiedenen Nationen. zg