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  • Mo., 17. Oktober 2016, 22:22 Uhr
    Jahrgang 1941 feierte schwungvoll sein Jubiläum

    Noch mit 75 Jahren voller Elan

    LAMPERTHEIM – Jahrgang 41, das ist immer noch ein Synonym für Aktivität und Zusammenhalt der ehemaligen Schüler untereinander. Regelmäßig trifft man sich und runde Geburtstage  werden immer besonders gefeiert. So auch diesmal, wo man zum 75jährigen Jubiläum in den Schwanensaal eingeladen hatte. Das Organisationskommitee mit Helga Kreuzer, Klaus Schnell, Klaus Mackenroth, Robert Trapp, Erika Gispert und Christa Arlt hatte frühzeitig mit der Planung angefangen und damit die Weichen für einen erfolgreichen Abend gestellt. Am Samstag um 17 Uhr versammelten sich alle Jubilare zu einem ökumenischen Gottesdienst in der St.Andreas Kirche um Dank zu sagen und gemeinsam zu beten. Der Kirchenchor St.Andreas, mit seinem Vizedirigenten Heiner Weppelmann, begleitete die Andacht und ließ unter anderem zu dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ vielstimmig seine Stimmen erschallen. Eine Kollekte gehörte auch dazu, der Erlös geht an die Lebenshilfe. Ab 18.00 Uhr erwartete ein Sektempfang die Gäste, die zahlreich erschienen waren. 130 Personen zählten die Organisatoren, die Tische waren voll besetzt. Klaus Schnell begrüßte launig die Gäste, ehe Heiner Weppelmann die Jubiläumsansprache hielt. Den bekannten Vergleich von dem halbvollen und halbleeren Glas nahm er zum Anlass, um über das Leben zu philosophieren. Wir können in Weltschmerz versinken über die vielen verpassten Gelegenheiten, wir können aber auch den Blick nach vorne richten und freuen uns über die vielen schönen Jahre, welche wir erleben durften und dürfen. „Wer rastet, der rostet“, gab er Allen mit auf den weiteren Lebensweg. Solchermaßen geistig gestärkt, wurde das folgende Büfett reichlich besucht, ehe Bauchredner Andreas Knecht den ersten Unterhaltungspunkt des Abends setzte. Mit seinen Puppen Fridolin und Gregor erheiterte er das Publikum welches ihn letztendlich mit viel Beifall entließ. Die Bühne war mittlerweile von der Band „Filou“ aus Frankweiler besetzt worden und so erklang Tanzmusik vom Feinsten, sodass sich doch viele Senioren auf der Tanzfläche vergnügten. Klaus Schnell setzte als Schweizer Polizist einen weiteren Unterhaltungspunkt des Abends. In seinem Büro Wache schiebend nahm er Anrufe entgegen, klar das da viele sprachliche Missverständnisse und unbrauchbare Ratschläge die Folge waren. Auch Helmut Hummel ließ es sich nicht nehmen, nach einer weiteren Tanzrunde mit Jugenderlebnissen in Mundart aufzuwarten. Erinnerungen an die „Gute alte Zeit“ wurden da bei vielen wach, wenn vom Kuchenbacken beim Bäcker anlässlich der „Kerwe“ die Rede war, oder vom Sunntagsprediger seinem Missgeschick beim Bauern Tomase Schorch, den er im unpassenden Moment bekehren wollte.

    Nach so viel Unterhaltung war wieder eine Stärkung notwendig, Mitternachtshäppchen wurden angeboten und so war es kein Wunder das bis nach Mitternacht das Tanzbein geschwungen wurde. Das Organisationskomitee war mit dem Verlauf zufrieden, vielleicht kommt noch eine 80er-Jubilarfeier dazu. zg

     

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