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  • Mo., 27. Januar 2020, 10:28 Uhr
    33. Projektwoche für Schüler der 8. Hauptschulklassen in Lampertheim / Informiert in die Zukunft  

    „Nutzt die Chance, um Jugendhilfeeinrichtungen kennen zu lernen"

    Die 33. Projektwoche bietet Schülern der 8. Klassen der Hauptschulen in Lampertheim Einblicke in Institutionen, die Jugendarbeit leisten – wie hier die Jugendförderung sowie Pro Familia. Marcel Getrost (l.) erläuterte zu Beginn der Projektwoche den Aufbau und die Aufgaben der Jugendförderung. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Bereits zum 33. Mal startete am Montag die Projektwoche der 8. Klassen in Lampertheim – in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Respekt”. Die „Kooperation Lampertheim" , eine Arbeitsgemeinschaft von Institutionen innerhalb der Spargelstadt, die Jugendangebote leisten, bietet den Schülern an drei Tagen die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Jugendhilfeangebote in Lampertheim zu verschaffen und die Institutionen und Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen.

    Insgesamt 66 Schüler der 8. Klassen der Alfred-Delp-Schule und der Nibelungenschule Hofheim sowie der Biedensandschule nehmen in diesem Jahr an der Projektwoche teil. Die Schüler der Jahrgangsstufe 8 wurden vor dem Hintergrund gewählt, dass sich die Jugendlichen in nicht allzu ferner Zukunft beruflich orientieren müssen und den Lebensabschnitt „Schule” abschließen. „Zudem erlebt Ihr in Eurem Alter die erste Liebe, gestaltet Eure Freizeit selbst oder habt eventuell Kontakt zu Alkohol oder Drogen”, wandte sich Silke Reis von der Stadtverwaltung Lampertheim an die Jugendlichen. „Die hier vorgestellten Institutionen können euch Hilfe geben, damit ihr wisst, an wen ihr euch wenden könnt, wenn ihr Hilfe benötigt.” 

    Wegen der geringen Schülerzahl bilden die Jugendgerichtshilfe und die Beratungsstelle des Kreises Bergstraße ebenso eine gemeinsame Gruppe, ebenso wie Pro Familia und die Jugendförderung. Gemeinsam mit der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes und dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen sowie der AWO-Schuldnerberatung und der Drogenberatung „Prisma” gewähren somit wieder zahlreiche Institutionen Einblick in die Arbeit. Diese Einrichtungen lernten die Jugendlichen die einzelnen Institutionen und die Menschen, die dahinter stehen, zunächst kennen. 

    Nach der Vorführung eines Filmes zum Überthema Respekt ging es in die einzelnen Gruppen sowie in die einzelnen Institutionen. Am Dienstag und Mittwoch stehen Treffen der jeweiligen Arbeitsgruppen in den Institutionen an bevor am Donnerstag die Präsentation der einzelnen Gruppen im Klassenverband erfolgt – so dass alle Schülerinnen und Schüler einen Einblick in alle Institutionen erhalten. Benjamin Kloos

     

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