Erster Hotspot in Biblis - „einfach, komfortabel und schnell“
Öffentliches W-LAN vom Rathaus bis zur Kirche
Seit Dienstag ist das erste kostenlose W-LAN in Biblis zwischen Rathaus und Kirche verfügbar - Bürgermeister Felix Kusicka drückte den roten Knopf. Die Fachabteilung der Gemeinde Biblis mit Thomas Wilhelm (von links), Marcel Otwarko und Burkhard Seib war für die Installation zuständig. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Der rote Knopf ist gedrückt – das symbolische Einschalten klappte hervorragend. Im Rahmen eines Pressegesprächs mit den Mitarbeitern aus der EDV-Fachabteilung stellte Bürgermeister Felix Kusicka am Dienstag das erste öffentliche, kostenlose W-LAN in Biblis vor – ein Hotspot vom Rathaus bis zur Kirche zum Nutzen von Einheimischen, Besuchern und Touristen. Wie geplant ist die Installation noch vor dem Gurkenfest fertig geworden, „um den Besuchern etwas Neues bieten zu können“, begründete Kusicka die Zeitplanung. Wie die EDV-Fachleute erklärten, handelt es sich um einen „großflächigen Hotspot“ mit dauerhafter Verkabelung entlang der Festmeile einschließlich Rathaus. Das Bürgerzentrum ist durch Richtfunk an das öffentliche W-LAN angebunden. Dreizehn Antennen wurden zwischen Volksbank und Rathaus installiert. Die Investitionskosten belaufen sich auf 5.000 Euro, die Wartung veranschlagt Kusicka mit jährlich etwa tausend Euro. Es gehe darum, erhöhte Aufenthaltsqualität zu schaffen, betonte Bürgermeister Kusicka, und dem Radtourismus Hinweise zu geben. Als „einfach, komfortabel und schnell“ beschrieb er die Nutzung. Einfach mit gültiger E-Mail-Adresse „free-key Biblis“ auswählen und anmelden – und schon ist man auf der Homepage der Gemeinde Biblis. EDV-Fachmann Burkhard Seib erklärte, dass mit „free key“ Europas größter W-LAN-Provider beauftragt worden sei. Für die technische Ausführung und Wartung ist Haustechniker Marcel Otwarko zuständig. Ein zweiter Hotspot für den Bahnhof ist geplant, der Förderantrag an den Kreis Bergstraße laufe noch, teilte Kusicka mit. Hannelore Nowacki
Ein großflächiger Hotspot zwischen Rathaus und Kirche bringt schnelle Informationen gratis aufs Handy. Foto: Hannelore Nowacki