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  • Do., 06. August 2015, 11:35 Uhr
    Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ bekommt Unterstützung bei den Waldtagen

    Otmar Höhn zum ehrenamtlichen Wald-Opa berufen

    Otmar Höhn (mit Enkel Phil) freut sich auf seine neue ehrenamtliche Aufgabe mit den Kindern der „Villa Kunterbunt“. Erster Stadt Walter Wiedemann und Annette Klein, Leiterin der Kindertagesstätte, freuen sich, einen kompetenten und motivierten Unterstützer gefunden zu haben. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Otmar Höhn ist der ideale Wald-Opa. Kein Wunder also, dass die Wahl auf ihn fiel. Tatsächlich hatte er sich gar nicht um diesen Posten beworben, sondern wurde gebeten, bei der kommunalen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ (Kita) als ehrenamtlicher „Wald-Opa“ tätig zu werden. Bei einem Pressegespräch am Dienstag im Rathaus stellte Erster  Stadtrat Walter Wiedemann den neuen städtischen Mitarbeiter  vor, der zwar versichert ist, aber kein Entgelt bekommt. Otmar Höhn ist in Bürstadt bekannt, denn lange Jahre war er kommunalpolitisch engagiert und in der Bürstädter Vereins-AG aktiv. Für seine neue Aufgabe ist Höhn nicht nur sehr motiviert, er ist auch denkbar hervorragend qualifiziert. Als Pädagoge mit über 40-jähriger Lehrerfahrung an der Goetheschule in Lampertheim und zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn an einer sonderpädagogischen Schule in Hanau, bringt er die besten Voraussetzungen mit. Auch privat ist Otmar Höhn mit seinen vier Enkeln mitten drin im Geschehen. Enkel Phil freute sich sichtlich, dass er beim Pressegespräch dabei sein durfte. Die „Villa Kunterbunt“ ist Otmar Höhn bestens bekannt, da ein Enkel hier seine  glückliche Kindergartenzeit verbrachte. Kita-Leiterin Annette Klein freut sich über die Verstärkung ihres Teams bei den Waldtagen, die einmal im Monat mit etwa 35 Kindern stattfinden. In jeweils vier Stunden entdecken die Kinder den Wald mit seiner Tierwelt, den Pflanzen und Bäumen als Erlebnisraum mit viel Platz zur Bewegung. Kita-Leiterin Klein erklärte, dass das Wetter dabei keine Rolle spiele. Ganz toll sei der Wald im Winter bei Schnee. Ende September wird der Wald-Opa zum ersten Mal mit einer Kindergruppe und Erzieherinnen zu einem Waldtag aufbrechen. Das Projekt beginnt jedoch schon ab 17. August. Otmar Höhn hat schon viele Ideen und ein Konzept. Ihm komme es darauf an, den Kindern klarzumachen, dass man sich im Wald toll bewegen kann und erfährt, was im Wald los ist. Wichtig findet er, dass die Kinder Rücksichtnahme auf die Natur lernen, dazu gehöre, den Wald sauber zu halten. Alles natürlich in Absprache mit der Kita-Leitung und den Erzieherinnen, wie Wald-Opa Höhn betonte. Der Erste Stadtrat lobte die Arbeit der zuständigen Mitarbeiter im Hauptamt, Birgit Keiber und Thomas Georgi, die sich einiges einfallen lassen. Sie hatten auch die Idee, Otmar Höhn anzusprechen. „Ich habe einfach mal nachgefragt – gut zureden hat geholfen“, erzählte Keiber. Wald-Opa Otmar Höhn hat in Bürstadt weitere ehrenamtliche Kolleginnen, die schon als Lese-Omas tätig sind, seit kurzem gibt es zudem einen Theater-Opa.  Hannelore Nowacki

     

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