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  • Mi., 07. Oktober 2020, 11:40 Uhr
    Baugenossenschaft Lampertheim verschönert sukzessive die Außenanlagen der Bestandsimmobilien und gestaltet diese nachhaltig 

    Perfekt für Bienen und Insekten 

    Innerhalb kurzer Zeit waren die 35.000 Blumenzwiebeln in den Boden eingebracht. Auf der vormals brachen Wiesenfläche blühen ab kommenden Februar dann Krokusse, Tulpen und mehr,  ergänzt durch bienen- und insektenfreundlichen Pflanzinseln. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Ein Traum von einem Blütenmeer mit Krokussen, Scilla, botanischen Tulpen, Traubenhyazinthen und Osterglockens soll ab Februar auf der Außenanlagen der Immobilie der Baugenossenschaft in der Daimlerstraße nicht nur Bienen und Insekten anlocken und mit Pollen und Nektar für die Frühtracht versorgen, sondern auch die bewundernden Blicke der Bürger auf sich ziehen. 35.000 Zwiebeln hat die Baugenossenschaft dafür von einer Fachfirma in den Boden einbringen lassen. Innerhalb kürzester Zeit war die Nektar-Pollenmischung auf der vormals brachen Wiesenfläche verteilt. Außerdem entstehen Pflanzinseln, die mit bienen- und insektenfreundlichen Sträuchern wie Blaurute, Sommerspiere, Fingerstrauch, Johanniskraut und Bergminze sowie Sommerflieder bepflanzt werden. „Das sieht nicht nur schön aus, sondern fördert auch die Biodiversität und ist nachhaltig“, erklärte Dieter Sejak, Mitarbeiter der BG Lampertheim und zuständig für die Außenanlagen. Rund fünf bis acht Jahre soll die Mischung halten und in dieser Zeit für blühende Vielfalt sorgen. Auch von den Anwohnern sei die neue Gestaltung positiv aufgenommen worden. Schließlich wird dadurch auch die spätere Pflege der neu angelegen Fläche einfacher und bedeutet weniger Arbeit. Nicht zum ersten Mal wird so der Außenbereich einer Bestandsimmobilie mit einfachen Mitteln durch Pflanzen wieder hergerichtet und aufgewertet. In der Planckstraße blühte die Bienenweide bereits in diesem Frühjahr auf. Dort wurde die Zwiebelmischung 2019 ausgebracht - das Ergebnis spricht für sich. „Nach und nach werden wir nun die Außenanlagen der im Bestand befindlichen Gebäude durch solche bunten Blumenwiesen verschönert“, berichtete BGLA-Vorstandsmitglied Martina Sotornik.
    „Alles auf einmal kann man nicht verändern, aber die BG ist gewillt und bemüht ihre Außenanlagen für Mensch und Tier freundlicher zu gestalten“, betonte Sejak und ergänzte: „Es wartet viel Arbeit, aber den Anfang haben wir bereits gemacht.“ Für ihn ist es wichtig, den Bewohnern und Bürgern zu vermitteln, dass Biodiversität nicht gleichbedeutend ist mit „Unkraut stehen lassen“, sondern dass Biodiversität eben auch für das Auge ansprechend sein kann. Eva Wiegand

     

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