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So., 03. Juni 2018, 19:00 Uhr
Jugendrat packt mit Unterstützung der Firma SIMA Bau Siegler GmbH tatkräftig mit an/Nachahmer gesucht
Pilotprojekt „Unterstand für das Freizeitkickergelände" erfolgreich abgeschlossen
Zukünftig sind die Jugendlichen vor Regen und Sonne geschützt. Unter Anleitung von Mirko Siegler, Geschäftsführer von SIMA Bau Siegler GmbH, bauten der Jugendrat den drei auf zwei Meter großen Unterstand auf dem Freizeitkickergelände. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT - "Mission Possible" - unter diesem Motto, so stand es zumindest auf den für die Aktion eigens angefertigten T-Shirts, baute am vergangenen Wochenende der Jugendrat der Stadt Bürstadt unter Anleitung und mit Unterstützung der Firma SIMA Bau Siegler GmbH einen Unterstand auf dem Freizeitkickergelände. Damit erfüllt sich ein mittlerweile lang gehegter Wunsch der Jugendlichen, die vom Stadtparlament mit der Aufgabe betraut wurden, Angebote einzuholen und die Umsetzung zu prüfen. "Schon lange wird hier ein Unterstand benötigt, damit wir uns unterstellen können, wenn es mal regnet oder damit wir im Sommer ein Schattenplätzchen haben", erklärte Mareen Weirich, die Vorsitzende des Jugendrats. Auch als Treffpunkt am Abend soll der Unterstand nun zukünftig genutzt werden. Dank glücklicher Fügung, schließlich ist Luis Siegler, Sohn von Geschäftsführer Mirko Siegler, Mitglied im Jugendrat, erklärte sich die Firma als Partner bereit, den Unterstand nach den Vorstellungen der Jugendlichen zum Materialkostenpreis zu bauen und startete kurzerhand eine Mitmach-Aktion. "So hat jeder was davon: die Firmen lernen die jungen Leute kennen und die Jugendlichen lernen die Firmen kennen", sprach Siegler von einer Win-Win-Situation und wünschte sich weitere Bürstädter Firmen, die in ähnlicher Form in Aktion treten. Gemeinsam mit Stadtmitarbeiter Helmut Dollack sei zuvor ein Konzept erstellt worden, um den Preis möglichst niedrig zu halten. Und auch wenn beim Bau des Unterstandes am Freitag und Samstag reichlich Schweiß und nach einer Verletzung bei der Arbeit sogar Blut floss, konnten die knapp zehn anpackenenden Jugendlichen, zu denen sich am Freitag kurzerhand noch zwei Skater gesellten, sehr stolz sein. So sieht es auch die Bürgermeisterin: "Das ist einfach toll, dass die Jugendlichen mit Hand anlegen", freute sich Schader über das gelungene Projekt. Nun wird noch der Untergrund des Unterstandes ausgehoben und geschottert, auch eine Bank soll noch folgen. Als nächstes ist eine feste Toilettenanlage auf dem Freizeitkickergelände geplant, doch zunächst müssen die Jugendlichen erst einmal mit Dixi Klos Vorlieb nehmen. „Wir müssen schauen, wo die Toiletten hin sollen. Dann sieht man weiter“, erklärte Schader, die Erschließungskosten im Blick. Eva Wiegand