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  • Fr., 29. September 2017, 09:47 Uhr
    Freiwilliger Polizeidienst in Groß-Rohrheim vertraglich vereinbart

    Polizeihelfer geschätzt und gesucht

    Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zum Freiwilligen Polizeidienst zwischen den Kommunen Lampertheim und Groß-Rohrheim durch Bürgermeister Gottfried Störmer und Bürgermeister Rainer Bersch (Mitte) begleiteten der Groß-Rohrheimer Hauptamtsleiter Klaus Menger (von links), Klaus Arnold (stellvertretender Leiter der Polizeistation Lampertheim Viernheim), Erster Stadtrat Jens Klingler, die Polizeihelfer Nadine Schönhardt, Annegret Fettel und Jean Pierre Dupin, sowie Dirk Neumann, Ansprechpartner bei der Polizeistation, Erster Beigeordneter Georg Menger (Groß-Rohrheim) und Ordnungsamtsleiter Uwe Becher. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Schon seit 2006 gehören die ehrenamtliche Polizeihelfer im Freiwilligen Polizeidienst in Lampertheim zum Straßenbild, in Bürstadt und Biblis kennen die Bürger sie auch schon länger, jetzt sind die Polizeihelfer auch in Groß-Rohrheim für die Bürger im Einsatz. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages über den Freiwilligen Polizeidienst am Mittwoch im Magistratssaal der Stadt Lampertheim haben die beiden Bürgermeister Gottfried Störmer und Rainer Bersch der interkommunalen Zusammenarbeit im Mittelzentrum einen weiteren Baustein hinzugefügt, wie Bersch in seiner Stellungnahme hervorhob. Die positiven Erfahrungen haben in Groß-Rohrheim überzeugt. Bereits im Juli war Staatssekretär Werner Koch zur Unterzeichnung einer Vereinbarung des hessischen Innenministeriums mit der Gemeinde Groß-Rohrheim ins dortige Rathaus gekommen. Bürgermeister Störmer nannte die zahlreichen Vorteile, die der Einsatz der freiwilligen Polizeihelfer mit sich bringe: Sie seien Ansprechpartner und Kontaktstelle für Bürger, könnten Ermahnungen aussprechen, beobachten und melden. Durch ihre Präsenz und Hilfe unterstützen sie die Polizei bei öffentlichen Veranstaltungen, überwachen Absperrungen und sind bei Festumzügen im Einsatz. „Wir freuen uns darauf“, meinte Bürgermeister Bersch, der es besonders schätzt, „dass sich Bürger für Bürger einsetzen“. Klaus Arnold, stellvertretender Leiter der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, erläuterte weitere Vorteile: „Für uns ist der Freiwillige Polizeidienst eine Entlastung und Unterstützung, doch wenn es mal wirklich ernst werden sollte, sind wir rund um die Uhr zur Stelle“. Ordnungsamtsleiter Uwe Becher wünscht sich für das große Einsatzgebiet weitere personelle Verstärkung durch neue ehrenamtliche Polizeihelfer, weil einige der zurzeit 17 Polizeihelfer aus Altersgründen ausscheiden. Interessenten können sich telefonisch, schriftlich oder direkt bei Uwe Becher (Lampertheim, Römerstraße 102, Telefon 06206/935-247) oder bei der Polizeistation Lampertheim-Viernheim in der Florianstraße 2 bei Dirk Neumann melden (Telefon 06206/9440-180). Auch aus Groß-Rohrheim sind Bewerber willkommen. Die Bewerber jeglicher Staatsangehörigkeit müssen mindestens 18 Jahre, jedoch höchstens 64 Jahre alt sein und gesund genug für die übertragenen Aufgaben. Weitere Voraussetzung sind unter anderem ein Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung, die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Die Uniformbekleidung für Sommer und Winter wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Uwe Becher erklärte, dass pro Stunde eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro bezahlt werde, jedoch nur für maximal 25 Stunden im Monat. Vor dem Einsatz durchlaufen die Polizeihelfer eine 50-stündige Ausbildung. Hannelore Nowacki

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