MUNDART: Die Sainäwwel kehren endlich wieder auf Bühne zurück / Vorverkauf am 25. Februar
Premiere von „Endschdadsjon Booschdadd“ im März
Die letzte Aufführung der Sainäwwel ist schon ein paar Tage her, jetzt kommen die Sainäwwel wieder auf die Bühne: Roswitha Gebhardt, Anita Reischert und Norbert Gebhardt (v.l.). Foto: oh
BÜRSTADT – Egal wie absurd, skurril oder finster die vergangenen zwei Jahre auch gewesen sein mögen, sie haben sich nicht unterkriegen lassen: Die Sainäwwel.Jetzt laufen die Probenwieder auf Hochtouren. Vor der Premiere heißt es nun wieder Texte einstudieren, Laufwege einprägen, Bühne aufbauen und Lachmuskeln trainieren. In einer veränderten Konstellation läuft es wieder rund auf der Bühne im Bürgerhaus von Riedrode. Derzeit laufen die Proben wieder zweimal pro Woche, aber „das wird sich noch deutlich steigern“ verrät Gabi Schäfer-Bauer, 1. Vorsitzende der Theatergruppe, und gewährt einen kurzen Einblick in ihr Seelenleben, wenn sie hinzufügt „endlich!“
Im Team der Aktiven auf der Bühne gab es ein paar Wechsel, da es aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen derzeit nicht klappt. Die Motivation hat aber keinesfalls in den letzten beiden Jahren gelitten, vielmehr sind alle ganz vergnügt, konzentriert und „heiß wie Frittenfett“, endlich wieder auf den heißgeliebten Brettern zu stehen. Auch hinter den Kulissen ist vieles in eine intensive Phase eingetreten. Das Bühnenbild ist entworfen, die Technik geordert, die Karten designt und die Requisitenlisten geschrieben. Auch an das leibliche Wohl der Zuschauer will gedacht sein.
In diesem Jahr spielt das Stück im Bahnhof von Bobstadt und die Zuschauer werden dabei mitten im Geschehen sein, wenn die Protagonisten des Stücks unverhofft dort stranden. Die Deutsche Bahn spielt dabei eine große Rolle und wem würde dazu nicht auch die ein oder andere Anekdote einfallen.
Bevor es jedoch auf die Bühne geht, steht für die Laienspielgruppe noch der traditionelle Vorverkaufstermin am 25. Februar auf dem Programm. Um 8 Uhr öffnen sich die Türen zum Saal im Pfarrzentrum Sankt Michael und die Termine am 24. bis 26. März, 31. März., 1. und 2. April sowie am 14. und 15. April stehen zum Verkauf. Da noch alles unter den Coronabedingungen geplant und vorbereitet wurde, sind weniger Spieltermine als sonst angesetzt. Aber wer wusste schon im September 2022, wie die Randbedingungen im März 2023 aussehen werden. Aus diesem Grund waren die Annahmen zurückhaltender, als man es heute angehen könnte.
Da das Stück 2020 mit seinen zahlreichen Veranstaltungen sehr gut angenommen wurde, aber komplett abgesagt werden musste, sind noch zahlreiche Karten im Umlauf. Jetzt gilt es zu entscheiden, was damit geschehen soll. Für den Karten Besitzer ist ein Lösungsweg die Spende, das ist am einfachsten, denn wer bis zum 4. März nichts tut, der erklärt damit sein Einverständnis, dass das Eintrittsgeld für wohltätige Zwecke gespendet werden darf. Möchte der Karteninhaber sein Eintrittsgeld zurückhaben, muss dieser sich vor dem genannten Datum, den alten Karten und einem Rückgabeschein bei den Sainäwweln melden. Das Geld wird dann – ausschließlich bargeldlos – zurückerstattet. Den Rückgabeschein gibt es unter www.sainaewwel.de oder in der Bücherei Sankt Michael. Abgeben kann man die Karten auch am Vorverkaufstermin, aber eine Verrechnung mit neuen Karten ist an diesem Tag nicht möglich.
Nun heißt es also auch für die Zuschauer sich bereit zu machen für die „Endschdadsjon Booschdadd“. zg