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  • Fr., 28. März 2014, 11:52 Uhr
    Sparkasse Worms-Alzey-Ried beteiligt sich mit 750 Euro an Diakonie-Stiftung

    Projektziel: Tagesbetreuung für Demenzkranke ab August

    Die Sparkasse Worms-Alzey-Ried beteiligt sich mit einer Zustiftung von 750 Euro an der Diakoniestiftung. Die Sparkasse erhielt die Zustifterurkunde. Im Bild: Sparkassenvorstand Dr. Marcus Walden mit der Stiftungsvorsitzenden Martina Seelinger (links) und Filialdirektor Willi Sztorc mit Vorstandsmitglied Pfarrerin Sabine Sauerwein. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Vor zwei Jahren erst wurde die Diakoniestiftung gegründet. Das erste Projekt kann nun an den Start gehen. Anfang August soll die Tagesbetreuung von Demenzkranken in eigenen, angemieteten Räumen in der Kaiserstraße 38 beginnen. Um das Kapital der Stiftung zu mehren, sind Zustifter jederzeit willkommen. Schon mit einer Zustiftung von 500 Euro können sich Privatpersonen und Institutionen an der Diakoniestiftung beteiligen. Sparkassenvorstand Dr. Marcus Walden und Filialdirektor Willi Sztorc hatten am Donnerstag zur symbolischen Übergabe des Schecks an die Diakoniestiftung und zu einem Pressegespräch in die Räume der Filiale in der Römerstraße 101 eingeladen. „Das sind Termine, die richtig Spaß machen“, sagte Dr. Walden und erklärte, warum die Sparkasse sich als Zustifter an der Diakoniestiftung beteiligt: „Die Sparkasse bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und hat die Aufgabe als Finanzinstitut einen Teil der Erträge den Bürgern und Institutionen der Region zurückzugeben“. Die steigende Lebenserwartung habe zwei Seiten, neben der schönen Seite gebe es eine zunehmende Parallel-Realität mit Demenzerkrankungen  - „das geht uns alle an“, mahnte Walden und zollte seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit: „Wenn es im Ried nicht Menschen geben würde, die ihre Freizeit opfern, würde vieles nicht möglich sein“. Martina Seelinger, Vorsitzende der Diakoniestiftung, und Vorstandsmitglied Pfarrerin Sabine Sauerwein berichteten von den Schwierigkeiten bei der Projektentwicklung. Die ursprünglich angestrebte teilstationäre Tagespflege Demenzkranker scheiterte an hohen gesetzlichen Hürden, deshalb entschied sich die Diakoniestiftung für die Tagesbetreuung als „kleine Variante“. Das Projekt soll sich möglichst bald selbst tragen. Aus dem Kapitalstock der Stiftung von 300.000 Euro habe sich ein Zinsertrag von 20.000 Euro ergeben, der für die Erstinvestitionen ausgegeben werde. Die Diakoniestiftung sei unter der Prämisse gegründet worden „helfen im Sinne der tätigen Nächstenliebe“, sagte Seelinger, aber „ohne Geld klappt auch das nicht“. Die gesamte Verwaltung und Einstellung einer Fachkraft für die Tagesbetreuung wird von der Diakoniestation in der Hospitalstraße übernommen, Ansprechpartnerin ist Leiterin Christa Gerhardt. Sehr wahrscheinlich ab August können Demenzkranke und Parkinsonkranke von Montag bis Freitag für maximal 6 Stunden betreut werden. Vormittags und nachmittags können jeweils 6 Menschen betreut werden. Zusätzlich zur Fachkraft werden meist ehrenamtlich tätige, aber ausgebildete „Alltagsbegleiter“ bei der Betreuung mitwirken. Gedacht ist an Aktivitäten mit Spielen, Ausflügen zum Schillerplatz, zu Eis Oberfeld und in den nahen Stadtpark. Die Menschen werden abgeholt und nach Hause gebracht, deshalb muss auch ein Fahrzeug angeschafft werden. Geld wird auch für die Möblierung und den Küchenkauf benötigt. Der Slogan der Diakoniestiftung „Demenz – eine Krankheit, die uns alle angeht“. Hannelore Nowacki

     

     

     

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