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  • Mo., 01. April 2019, 09:39 Uhr
    15. Benefizaktion des Rotary Club widmet sich diesmal der Leseförderung

    „Race and Help“ – Für den guten Zweck vom  Rennfieber gepackt

    Spannende Rennen von insgesamt 35 teilnehmenden Mannschaften waren bei der 15. Auflage von „Race and Help“ zu sehen. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Auch die 15. Benefizaktion des Rotary Clubs im großen Saal der Notkirche stand am Samstag im Zeichen des sozialen Engagements der Rotarier, denn der gesamte Erlös der diesjährigen Veranstaltung aus Startgeldern Bewirtung, Luftballonverkauf und weiteren Spenden kommt der Umsetzung des rotarischen Projekts „LLLL - Lesen lernen, Leben lernen“ zur Förderung des Leseverständnisses von Schulkindern an Lampertheimer und Bürstädter Schulen zu Gute. So hatte Simone Weyand als ehemalige Buchhändlerin und diesjährige Rotary-Präsidentin den Vorschlag gemacht, den Erlös in Klassensätze für die dritten und vierten Klassen an Grundschulen in Lampertheim und Bürstadt zu investieren. „Rund 800 Schülerinnen und Schüler bekommen jeweils ein Buch geschenkt. Außerdem bekommt der Lehrer Unterrichtsmaterial dazu“, erklärte Weyand. Ziel der Aktion sei es, das Leseverständnis und das Textverständnis der Schüler durch das Aufarbeiten im Unterricht zu fördern. Und so galt es natürlich möglichst viele Teams am Start zu haben. Die Schirmherrschaft hatte wieder Bürgermeister Gottfried Störmer übernommen, 35 Viererteams nahmen am Wettkampf teil. Bei freiem Eintritt hatten außerdem alle Besucher die Möglichkeit ihre Fähigkeiten im Rennsport kostenlos an der Trainingsbahn zu üben. An vier Rennsimulatoren jagte die Jugend mit Begeisterung virtuell über den Asphalt am Hockenheimring. Wer zwischendurch Stärkung brauchte, wurde von den Rotariern bestens bedient: Süße Köstlichkeiten waren an der gut bestückten Kuchentheke zu haben. Bürgermeister Gottfried Störmer ging mit  Bürgermeisterin Barbara Schader aus Bürstadt, Bürgermeister Helmut Glanzner aus Einhausen und dem Groß-Rohrheimer Bürgermeister Rainer Bersch im Team an den Start. Sie hatten ihre Fernbedienung fest im Griff und ihre Wagen im Blick. Das Prominententeam trat gegen drei weitere Mannschaften an: das Team Sunnies (Jugendrotkreuz), Feuerwehr Lampertheim sowie das Team Nibelungenhortdrachen. Rotarier Präsidentin Simone Weyand zeigte sich begeistert von den Rennen. Schicken die Teams vor einigen Jahren ihre Slotcars nämlich noch gemeinsam in Viererreihe stehend ins Rennen, treten nach den neuen Regeln seit wenigen Jahren nämlich alle Teams gleichzeitig bei den jeweils vierminütigen Durchläufen gemischt an, gewertet wird schließlich das Mannschaftsergebnis. „Dadurch wird es natürlich spannender, weil die Teams direkt gegeneinander antreten“, meinte Weyand.

    Am Ende der Veranstaltung standen die Gewinner fest: Platz 1 ging an das Team Brake-Racer mit 73 Runden. Platz 2 sicherte dich das Team JUZ mit 69 Runden und Platz 3 belegte das Team Super-Racer mit 68 Runden und lag damit gleichauf mit dem Team BFD, deren Fahrzeit jedoch etwas langsamer war. Auch gingen wieder einige Teams, an den Start, für die sich spendable Sponsoren gefunden hatten und die das Startgeld von 100 Euro pro Team übernommen hatten. Zum ersten Mal hatte auch die Jugendfeuerwehr einen Stand aufgebaut und verkaufte Luftballons, die mit Namen und Adresse versehen in den Himmel geschickt wurden. Diese Aktion wurde von den Besuchern gut angenommen. Auch die Jugendkoordination der Polizeidirektion Bergstraße ließ die Besucher wieder an einer Testwand ihr Reaktionsvermögen testen. Mit Hilfe einer Rauschbrille wurden dort unterschiedliche Drogen- und Alkoholwerte simuliert, um deren Einfluss auch beim Führen von Fahrzeugen zu verdeutlichen. Eva Wiegand 

     

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