Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 20. Dezember 2018, 11:27 Uhr
    IG Steggemeinschaft Lampertheim unterstützt den Gesundheitsbereich des Kreises Bergstraße mit einer Geldspende / Vier Reanimationspuppen werden künftig in Präventionskursen eingesetzt

    Reanimationspuppen für den Kreis Bergstraße

    Die IG Steggemeinschaft spendete dem Kreis 1.500 Euro für Reanimationspuppen – diese wurden bei der Spendenübergabe direkt getestet. Foto: Franziska Hartmann


    HÜTTENFELD – Über eine großzügige Spende durfte sich kürzlich die Kreisverwaltung Bergstraße freuen. Zur Unterstützung der Präventionsarbeit im Bereich Gesundheit spendete die IG Steggemeinschaft Lampertheim 1500 Euro an den Kreis. Diese wurden bereits in vier Reanimationspuppen investiert, die von nun an in Präventionskursen unter anderem in Schulen zum Einsatz kommen sollen.

    Die Spendenübergabe fand im Pfarrzentrum der Herz-Jesu-Kirche in Hüttenfeld statt. Der 1. Vorsitzende der IG Steggemeinschaft Lampertheim Uwe Schmidt und Schatzmeisterin Lisa Schmidt begrüßten alle anwesenden Gäste. Schon immer sei der IG Steggemeinschaft die Unterstützung von Präventionsarbeit wichtig gewesen und so habe man auch in den vergangenen Jahren, immer wieder kleinere Spenden an verschiedene Organisationen, wie die DLRG oder auch die deutsche Seenotrettung getätigt. Über die Medien sein man dann auf die Präventionsarbeit des Kreises Bergstraße aufmerksam geworden und habe sich schnell dazu entschieden, diese zu unterstützen. Die Gesundheitspräventionsbeauftragte des Kreises Bergstraße, Reinhild Zolg, habe das Vorhaben von Beginn an unterstützt und die Idee, Reanimationspuppen anzuschaffen, vermittelt. 

    Auch die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz war anwesend und freute sich sichtlich über die Spende. Ein ganz besonderer Termin sei dies für sie, erklärte sie: „Ich habe wirklich überall den Ansatz „Prävention satt Intervention“ und dies hier ist wirklich ein Bereich bei dem es „ums Leben retten“ geht,“ so Stolz. Dem konnte Manfred Scheurer, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Kreis Bergstraße, nur beipflichten. Er habe die Erfahrung gemacht, dass viele Patienten höhere Überlebenschancen hätten, wenn mehr Menschen über Wiederbelebungsmaßnahmen Bescheid wüssten. Deutschland sei da noch nicht so weit wie andere Länder und müsse aufholen. Daher war ihm die Begeisterung über diese tolle Spende anzusehen. „Es war immer mein Anliegen, so hochtechnologisierte Reanimationspuppen zu haben,“ erklärte er und zeigte den Anwesenden, sowohl wie die Puppen aufgebaut sind, als auch, was bei einer Wiederbelebung zu beachten ist. Vier Mitglieder der IG-Steggemeinschaft durften dabei als erste die neuen Puppen ausprobieren und bekamen einen kleinen „Crash-Kurs“ in Sachen Reanimation von Manfred Scheurer, der nicht müde wurde, alles bis ins Detail zu erklären. Auf einer Leinwand konnten die „Ersthelfer“ direkt mitverfolgen, wie sich der Kreislauf ihrer Reanimationspuppe stabilisierte oder eben nicht.

    Neben der Präventionsarbeit in Schulen, finden solche Kurse auch in anderen öffentlichen Einrichtungen, wie Alten- und Pflegeheimen statt. Auch in Fußgängerzonen oder Kaufhäusern habe man bereits solche Erste-Hilfe-Kurse abgehalten und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade in Schulen könne man eine nachhaltige Auswirkung feststellen, erklärte Diana Stoltz. Immer mehr Schüler melden sich nach einem solchen Kurs für den Sanitätsdienst der Schule oder interessieren sich für den Gesundheitsbereich. „Ich bin also sicher, dass dies hier gut angelegtes Geld ist“, freute sich Diana Stolz und bedankte sich nochmals herzlich für die großzügige Spende. Franziska Hartmann 

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1