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Mi., 20. Januar 2016, 16:21 Uhr
Vereinsvorsitzender Gottlieb Ohl: „Für uns ist das viel“
Reinhold Kohl spendet 500 Euro für Förderverein Notfallseelsorge Bergstraße
Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – „Rettungsdienst für die Seele“ nennt Gottlieb Ohl die Aufgabe der Notfallseelsorge Bergstraße, die sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Sabina Geiger nahm Vereinsvorsitzender Ohl am Dienstagnachmittag bei Auto Kohl den persönlichen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro von Reinhold Kohl entgegen. „Wir sind für diese Spende sehr dankbar“, sagte Ohl, „für uns ist das viel“. Reinhold Kohl hatte er kennengelernt, als dieser sich für die Diakoniestiftung entschied und er sich in den Opel Mocca verliebt hatte, erzählte Ohl. Ein Zusammentreffen mit erfreulichem Ergebnis - im letzten Jahr habe er Reinhold Kohl angerufen und gebeten, die Notfallseelsorge zu unterstützen und die Zusage erhalten. Die 60 bis 70 Ehrenamtlichen versehen ihren Dienst nach zweijähriger Ausbildung, deren Kosten der Förderverein trage. Auch Kosten für Weiterbildungskurse und Kongresse fallen an. Alle Helfer sind mit Navigationsgeräten ausgestattet, um die Einsatzorte schnell zu erreichen. Über die Rettungsleitstelle in Heppenheim werden die Helfer im Notfall alarmiert, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Die Hilfe ist unabhängig von Glauben und Weltanschauung. „Immer geht es um schlimme Dinge, die passiert sind“, erklärte Ohl, „nie wissen die Helfer, was auf sie zukommt. „Ganz normale Menschen“ seien die Helfer, aus vielen Berufen, aber auch Psychologen und Pfarrer, verantwortliche Pfarrerin sei Karin Ritter. Im Bild: Reinhold Kohl (links) mit Enkel Jady-Breyden, Gottlieb Kohl, Sabina Geiger und Janine Kohl mit Zwillingskind Jaliyah-Peaches auf dem Arm. Text/Foto: Hannelore Nowacki