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  • Fr., 22. September 2017, 09:01 Uhr
    Stadtverordnetenversammlung stimmte neuem Buslinienkonzept zu

    Riedrode bekommt Anschluss und Lampertheim wird wieder angefahren

    Zukünftig soll der Stadtbus im 30-Minuten-Takt fahren und weitere Haltestellen bedienen. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Der Stadtbusverkehr soll attraktiver werden. Ein neues Buslinienkonzept stellte der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) am 8. August vor. Zukünftig soll ein 30-Minuten-Takt eingeführt werden, bisher wartete man eine Stunde auf den nächsten Bus. Weitere Verbesserungen für die Fahrgäste sind durch die Straffung des Linienweges, Vermeidung von Taktsprüngen und Neueinrichtung von Haltestellen zu erwarten. Der Ortsteil Riedrode wird durch die Einführung der neuen Buslinie 653 für den Busverkehr erschlossen. Nachdem Lampertheim beim letzten Fahrplanwechsel abgehängt wurde, fährt der Bus mit dem nächsten Fahrplanwechsel zweimal am Tag hin und zurück. Der Grundsatzbeschluss umfasst das Grundangebot für die Linien 652 und 653. Zahlreiche Anregungen aus der Bürgerschaft und der Antrag der CDU Riedrode vom 19. Mai 2017 wurden in das neue Stadtbuskonzept eingearbeitet. Voraussichtlich im Herbst 2017 werde die Ausschreibung durch den VRN erfolgen, heißt es in der Beschlussfassung, der die Stadtverordneten am Mittwochabend einstimmig zustimmten. Zuvor hatten bereits der Magistrat der Stadt Bürstadt, der Haupt- und Finanzausschuss und der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss zugestimmt. Die Riedroder Ortsvorsteherin und Stadtverordnete Kirstin Garb begrüßte die neuen Verbindungen, die für alle Menschen und PKW wichtig seien. Die neue Linie 653 werde Riedrode jeweils zweimal vormittags und nachmittags mit der Kernstadt und Lampertheim verbinden. Ursula Cornelius, Mitglied des Ortsbeirates Bobstadt, sprach von einer Haltestelle an der Sporthalle und am Messplatz, sobald dieser bebaut sei. Anregungen aus der Bürgerschaft seien in das neue Buslinienkonzept eingearbeitet worden. Die CDU habe beantragt einen E-Bus mit neu einzurichtender Ladestation aufzunehmen. SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Siegl meinte: „Natürlich kostet es mehr Geld, aber die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf Öffentlichen Personennahverkehr, es ist nicht eine freiwillige Leistung“. Die SPD-Fraktion spendete Beifall. Hans-Georg Gött bekräftigte, dass es für die SPD keine Kostenfrage sei. Erhard Renz (Grüne) will erstmal abwarten, „was an Kosten auf uns zukommt“. Zukünftig will er die Fahrgastzahlen regelmäßig überprüft haben. Die Grünen würden sich freuen, wenn sich der E-Bus rechnen würde. „Für uns ist das neue Buslinienkonzept eine tolle Sache“. Mit Blick auf die Vergangenheit erinnerte er daran, dass die SPD den Stadtbus gegen die CDU ins Leben gerufen habe. Hannelore Nowacki

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