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Mo., 29. Mai 2017, 16:06 Uhr
170 Rennradfahrer bei der Benefiztour „Tour der Hoffnung“ für „Kinderplanet Heidelberg“
RV Biblis mit sieben Teilnehmern am Start in Bensheim

Mit sieben Teilnehmer stellte der RV Biblis eine der größten Gruppen. Mit dabei waren Helgo Werly, Harald Mienert, Manfred Seib, Joachim Hupka, Karl Zoltberger, Günther Gugumus und Kurt Waplinger (v.l.). Foto: ohBIBLIS – Aus weitem Umkreis waren 170 Rennradfahrer zum Start der Pfitzenmeier-Benefiztour angereist, viele davon aus den Radsportvereinen des Riedes in Bürstadt und Biblis. Mit sieben Startern stellte der RV Vorwärts Biblis dabei nicht nur eine der größten Gruppen, sondern mit dem 80-jährigen Karl Zoltberger auch den ältesten Fahrer. Mit seinen 80 Jahren nimmt er noch regelmäßig an den Ausfahrten der RTF Abteilung des RV Biblis teil. Trotz seines Alters und des sehr heißen Wetters beendete er die fasst 150 Kilometer lange „Tour der Hoffnung“ mit Bravour. Bei der abschließenden Verköstigung waren alle vorherigen Strapazen und die Hitze des Tages schnell vergessen und die leeren Tanks wieder gefüllt.
Am 28. Mai startete in Bensheim die seit mehreren Jahren unter dem Namen „Tour der Hoffnung“, stattfindende Benefiz-Radtour. Bestens vorbereitet und organisiert führte die Strecke von Bensheim entlang der Bergstraße nach Heidelberg und über Schwetzingen bis nach Speyer. Begleitet wurden die Radfahrer von einer Polizeistaffel der hessischen Polizei, was dem ganzen ein Flair einer großen Veranstaltung gab.
Bedauerlicher Weise genehmigte das Land Rheinland-Pfalz der Hessischen Polizei nicht durch Speyer zu begleiten, was dazu führte, dass die Rennradfahrer ohne Begleitschutz durch ganz Speyer fahren mussten. Zurück auf baden-württtembergischen Straßen konnte der Hessische Polizeieinsatz problemlos den Pulk der 170 Rennradfahrer der Weg dann wieder über Heddesheim, Viernheim und Lorsch zurück begleiten.
Der Erlös – in diesem Jahr wieder rund 10.000 Euro – geht an das des Projekt „Kinderplanet Heidelberg“ zur Betreuung und Geschwisterbetreuung schwer erkrankter Kinder am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg.