Vier Hunde nahmen beim SV OG Lampertheim 1931 teil
Schäferhunde stellten sich der Herbstprüfung
Auf den Hundeplatz mussten die Hunde ihren Gehorsam sowie ihre Arbeitsfreude unter Beweis stellen und noch im Schutzdienst zeigen, dass sie sowohl belastbar, als auch gehorsam sind. Xott „bewacht“ den Schutzdiensthelfer Kruschenski bis seine Hundeführerin bei ihm angekommen ist. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Ende Oktober war es wieder soweit: Die alljährliche Herbstprüfung stand im Schäferhundeverein an. Leistungsrichter Alexander Rath traf gegen 9 Uhr im Verein an. Nach einer kurzen Stärkung, die Hundeführerinnen hatten Brötchen belegt und Kuchen gebacken, Ina Köstner kümmerte sich um die Bewirtung, ging es direkt ins Fährtengelände. Vier Hunde mussten hier ihr Können unter Beweis stellen. Freundlicherweise wurde dem Verein von den Landwirten wieder das Fährtengelände zur Verfügung gestellt und auch die benachbarten Jagdpächter unterstützten den Verein, indem Sie das morgendliche „Treiben“ genehmigten. Leider gab es bei den Fährten bereits einen Ausfall: Calle vom Nussbaumeck konnte die Fährtenprüfung nicht bestehen. Übungsleiter Klaus Rößling konnte wegen Krankheit seines Hundes leider nicht teilnehmen. Er nutzte die Zeit um seinen „Zöglingen“ zur Seite zu stehen und fotografierte das Geschehen. Als nächstes ging es auf den Hundeplatz, dort mussten die Hunde zunächst im Unterordnungsteil ihren Gehorsam sowie ihre Arbeitsfreude unter Beweis stellen und noch im Schutzdienst zeigen, dass sie sowohl belastbar, als auch gehorsam sind. Schutzdiensthelfer Sven Kruschenski aus Bürstadt, der die Ortsgruppe schon seit einigen Wochen unterstützte, zeigte eine sehr gute, gleichmäßige und faire Arbeit. Im Einzelnen wurden von den Vereinsmitgliedern folgende Ergebnisse erzielt: Christiane Gärtner erreichte mit ihrer Emma von Hause bei der BGH-1-Prüfung (nur Unterordnung) 85 Punkte, mit ihrer Bonita von Hause bei der SPR-1-Prüfung (nur Schutzdienst) 84 Punkte und somit mit beiden Hunden ein gutes Ergebnis auf das sie stolz sein kann. Tina Winkler startete in der Sparte IPO-1 und erreichte mit ihrer Emy von der Springwurzel ingesamt 251 von möglichen 300 Punkten. Für Tina war dies ihre erste IPO-Prüfung und sie war zurecht stolz auf ihre Emy. Uwe Eckstein, der mit seinem Calle vom Nussbaumeck bei der Fährte Pech hatte, erreichte leider nur 178 Punkte und konnte daher das Prüfungsziel nicht erreichen. In der IPO-3-Prüfung zeigte der mittlerweile siebenjährige Xott vom Haus Salztalblick seiner Hundeführerin Marianne Rößling, dass er immer noch Bestleistungen abliefern kann: Er wurde Tagessieger mit insgesamt 288 Punkten und einem vorzüglichen Gesamtergebnis. Xott hat damit seine erste Qualifikationsprüfung für die Landesmeisterschaft 2018 erreicht. Alles in allem konnte Klaus Rößling wieder einmal stolz auf seine Truppe sein. Ausfälle gibt es immer und Hunde sind nunmal, wie Menschen auch, nicht alle Tage gleich gut „drauf“. Der Verein feiert in diesem Jahr nur noch am 9. Dezember seine Weihnachtsfeier, im Januar findet dann am 27. Januar 2018 die Jahreshauptversammlung statt. Die nächste Prüfung ist für den 7. April 2018 terminiert. zg