Krabbelkäfer-Flohmarkt: Es muss nicht immer neu sein! / Wärmende Sachen haben Hochkonjunktur auf dem Krabbelkäfer-Flohmarkt
Schnäppchenjäger stehen zeitig Schlange
Kaufrausch im Bürgerhaus: Der vorsortierte Flohmarkt der Krabbelkäfer ist nach wie vor sehr beliebt. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Am Samstag war es mal wieder soweit, da bildeten sich schon vor dem offiziellen Startschuss wieder lange Schlangen vor dem Bürgerhaus. Schon bei der Nummernvergabe vor rund zwei Wochen versammelten sich die ersten mit Campingstühlen bereits um 14.30 auf dem Gelände der Alten Schillerschule. Die Vergabe startete allerdings erst um 18 Uhr. Nachdem sich dann am Samstag zuerst die Helfer bedient hatten, kamen um 13 Uhr die werdenden Mütter zum Zug. Ab 14 Uhr öffneten sich die Türen des Krabbelkäfer-Flohmarktes für alle anderen interessierten Schnäppchenjäger.
Auf den nach Größen sortierten Tischen ließen sich wieder schöne Kleider und Spielsachen für schmales Geld finden, oftmals sogar in solch gutem Zustand, um es doch gleich als Weihnachtspräsent einzuplanen. Weit über 1.000 Bücher stapelten sich in der Spielzeugecke, so dass sich das Krabbelkäfer-Team bereits Gedanken macht. „Die Anzahl der Bücher werden wir in Zukunft reduzieren müssen, denn bei der Menge sieht man gar nicht mehr, was in den Kisten ist. Und so sucht man als Verkäufer dann auch nur die schönsten Bücher aus“, meinte Simone Föry vom Organisationsteam. Während es wetterbedingt bei den Fahrgeschäften eher mau aussah, hatten die Käufer bei Winterjacken die große Auswahl. Wie immer behält das Flohmarkt-Team 15 Prozent des Verkaufserlöses ein und spendet das Geld an gemeinnützige Projekte. „Früher haben wir für jeden Flohmarkt einen Spendentermin anberaumt, nun haben wir das auf einen Termin beschränkt“, erzählte Föry. Selbstverständlich steht das Flohmarkt-Team, wenn notwendig, auch immer für spontane Spenden-Aktionen parat, verkündet wird es dann eben später.