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  • Fr., 23. Mai 2014, 09:13 Uhr | PR-Anzeige
    Aktion Zahnrettungsbox von Marien-Apotheke und Zahnarztpraxis Dr. Weitz

    Schnell handeln und Ruhe bewahren - Erste Hilfe ist immer gut

    Kleine Zahnrettungsbox mit großer Wirkung. Mit ihrer freiwilligen „Aktion Zahnrettungsbox“ für Schulen, Kindertagesstätten und Sportvereine zählen Apotheker Hermann Müller von der Marien-Apotheke (3. von rechts) und Zahnarzt Dr. Weitz (2. von links) seit etwa zehn Jahren zu den Pionieren in Deutschland. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Vor etwa zehn Jahren hatten Hermann Müller, Inhaber der Marienapotheke und Zahnarzt Dr. Gerhard Weitz eine rettende Idee für Zähne, die bei Sport und Bewegung abgebrochen oder ausgeschlagen sind – sie starteten die Aktion Zahnrettungsbox und teilten sich die Kosten. Seitdem erhalten über zwanzig Einrichtungen und Institutionen in Bürstadt kostenlos so viele Zahnrettungsboxen wie nötig. „200 bis 250 Boxen sind in Bürstadt in Umlauf gekommen“, resümierten die beiden Spender. Zum Glück passiere es nicht sehr oft, wie die Experten bei einem Pressetermin in der Zahnarztpraxis erklärten, aber schon bei einem geretteten Zahn habe sich die Aktion gelohnt. In diesem Jahr haben sie 23 Schreiben verschickt – an die Bürstädter Kindergärten und Schulen sowie alle Sport treibenden Vereine. Mehrere Zahnrettungsboxen wurden schon in der Marienapotheke abgeholt, die wegen der Mindesthaltbarkeit des Produkts außerhalb der Aktionszeit üblicherweise nur ein oder zwei Boxen vorrätig hat. Für die aktuelle Aktion wurden drei pharmazeutische Großhändler „leergekauft“, machte Apotheker Müller deutlich. Eine Box koste 20 Euro. Nur ein Hersteller produziere diesen DentoSafe. „Ein bisschen Eigenlob“ muss sein fand Müller, denn Deutschland sei nicht flächendeckend versorgt. Einige Erzieherinnen und zwei Lehrer von der Schillerschule und Erich-Kästner-Schule waren am Mittwochabend zur Abholung in die Zahnarztpraxis gekommen. Dr. Weitz erklärte das Verhalten bei Zahnverletzungen aus zahnärztlicher Sicht, Apotheker Hermann Müller erläuterte den Umgang mit der Zahnrettungsbox. Um Zähne und Gewebe lebensfähig zu halten, enthält das Fläschchen eine rötliche Nährflüssigkeit mit einem bestimmten pH-Wert, bei gelblicher Verfärbung ist die Box nicht mehr verwendbar. Durch die Verpackung vor Licht geschützt, wird die Zahnrettungsbox bei Raumtemperatur aufbewahrt. „Erste Hilfe ist immer gut“, sagte Apotheker Müller. Der Zahn wird an der Krone angefasst und fällt in die Nährlösung. Zahn oder Zahnteile dürfen vorher nicht gereinigt werden. Hannelore Nowacki

     

     

     

     

     

     
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