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  • Fr., 30. Oktober 2020, 08:54 Uhr
    Persönlicher Besuch und ein Fläschchen Wein statt Weinfest brachte Senioren Freude

    Seniorenteam hofft auf schönes Weinfest im nächsten Jahr

    Beim Weinfest 2019 wurde Elli Wenz zur Weinhoheit gekrönt, zugleich wurde das 30-jährige Jubiläum der selbst organisierten Seniorenarbeit gefeiert. Gerne greift Toni Sauer bei den Treffen zur Gitarre. Archivfoto: oh


    WATTENHEIM – Wie schön waren die Weinfeste, die das Wattenheimer Seniorenteam mit den Senioren aus Wattenheim und Nordheim jedes Jahr im Oktober im Dorfzentrum feierten. Sogar bis nach Biblis, Hofheim und Lampertheim reichte die Anziehungskraft dieser unterhaltsamen und geselligen Zusammenkünfte für Senioren jeden Alters, bei denen nach Herzenslust zur Livemusik geschunkelt, getanzt und gesungen wurde. Serviert wurde Zwiebelkuchen, dazu neuer Wein ausgeschenkt, Kaffee und Kuchen und weitere Stärkung versorgten die Senioren mit kalorischer Energie. Bis zu 80 Besucher konnten Platz finden. Beliebt waren auch die Fahrten und Ausflüge. Ein eingespieltes Team waren die 16 Senioren, die ihre Aufgabenbereiche perfekt beherrschten. Auch gingen dem Seniorenteam die Ideen für eine interessante monatliche Programmgestaltung nie aus. Singen war ein besonderes Vergnügen, weshalb stapelweise Liederhefte im Dorfzentrum bereit lagen. Zum 8. Mal feierten die Senioren das Weinfest im vergangenen Jahr und kürten ihre Weinhoheit. Elli Wenz nahm auf dem Thron Platz und ist bereit ihr Amt weiterzuführen, denn wegen der Corona-Krise kann in diesem Oktober kein Weinfest stattfinden und auch alle anderen Treffen mussten nach Fasching abgesagt werden. Maria und Toni Sauer kommen ins Schwärmen, wenn sie von den schönen Ereignissen der Vergangenheit erzählen und sie wissen, dass sie nicht nur ihnen fehlen. Dem TIP berichteten die Eheleute, wie sie es dennoch im Fünferteam zusammen mit Rosi Lauseker, Albert Mehler und Udo Müller schafften ein Weinfest zu organisieren, das jeder zuhause feiern konnte und zugleich wusste, auch nach den vielen Monaten ohne Treffen ist man nicht vergessen. Die zündende Idee für diese Aktion sei von Albert Mehler und Udo Müller gekommen. Mit etwas Mühe sammelte das kleine Team die  Adressen der Senioren, um die 74 Weinflaschen zusammen mit einem herzlichen Gruß in Wort und Schrift persönlich zu überbringen. Der kleine Gruß mit herzlichem Anschreiben sei gut angekommen, berichten Maria und Toni Sauer. „Wir haben Sie nicht vergessen“ steht dort passenderweise geschrieben. Ein Ziel für die Zukunft haben die Eheleute Sauer und das große Seniorenteam: „Sobald nächstes Jahr möglich, sind wir alle wieder da und organisieren die Treffen“. Bis dahin könnte auch das Fotobüchlein Freude bereiten, das letztes Jahr zum 30-jährigen Jubiläum der selbst organisierten Seniorenarbeit in Wattenheim zusammengestellt wurde. Einen Zuschuss für die Wattenheimer Seniorenarbeit gibt es aus dem Haushalt der Gemeinde Biblis und vom Kreis Bergstraße. Hannelore Nowacki

     

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