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  • Fr., 04. Dezember 2015, 11:51 Uhr
    Zukunftswerkstatt der IHK in der Alfred-Delp-Schule unterstützt bei Berufswahl

    „Schülern konkrete Wege aufzeigen"



    In der Zukunftswerkstatt der Alfred-Delp-Schule können sich Schülerinnen und Schüler über Berufsbilder informieren und auf ihre Ausbildung vorbereiten. Foto: Meike Paul

    LAMPERTHEIM – Mit den neuausgestatteten Lernräumen der Alfred-Delp-Schule eröffnet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar die 40. „Zukunftswerkstatt“ – und unterstützt mit dem Projekt Jugendliche bei der Berufswahl. Hier können sich Schülerinnen und Schüler über Berufsbilder informieren und auf ihre Ausbildung vorbereiten. Schulleiter Alexander Böhm zeigte sich begeistert und freut sich, seine Schützlinge nun schon viel früher auf die Arbeitswelt vorbereiten zu können: „Wir müssen schon in der fünften Klasse ansetzen und gemeinsam mit den Schülern herausfinden, was ihre Stärken und Interessen sind. Nur so können wir Ihre Begabungen fördern und ihnen bei der Berufswahl helfen." Durch die individuelle Förderung verspricht sich der Schulleiter die Angst vor der Zukunft zu nehmen und mögliche Ehrenrunden zu vermeiden. „Dabei meine ich noch nicht einmal das Sitzenbleiben, es geht mir vielmehr darum, den Schülern konkrete Wege aufzuzeigen und sie nicht nach ihrem schulischen Werdegang mit einem guten Zeugnis in die Perspektivlosigkeit oder Unentschlossenheit zu entlassen." Denn das habe Böhm in den vergangenen Jahren immer wieder feststellen können. Er vergleicht diese Schülerhaltung mit der German Angst, was Christian Engelhardt, Landrat des Landkreises Bergstraße auf den Plan rief: "wenn Sie das sagen, bekomme ich ja Angst", meinte er lachend. Denn diese Art der Angst beschreibe eine weiterverbreitete Unbereitschaft ein Risiko einzugehen. Doch er konnte seinem Vorredner auch Recht geben, denn so soll es zum Ziel gemacht werden, die richtige Stelle an die richtigen Menschen vermittelt zu werden. Konkret bedeutet das für die Schüler an berufsorientierten AGs teilzunehmen, wie etwa einem RobotikKurs, für den Vertreter von der berufsbildenden Schule zum Unterricht anrücken. Wer sonst könne das Thema besser lehren? So präsentierten die Schüler eine Vorführung zum Thema „Lego Mindstorms“ intelligente Legoroboter, denen sie mit Programmen etwas „beigebracht". Auf die Frage, weshalb sie dieses Projekt gewählt hatten, antwortete der 15-jährige Marvin: „Wir alle interessieren uns für die Robotik. Ich selbst möchte Mechatroniker werden. So können wir herausfinden ob uns diese Arbeit auch wirklich liegt." Dabei bleibt viel Erfolg zu wünschen! Meike Paul
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