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  • Di., 18. September 2018, 13:52 Uhr
    Kreisbeigeordneter Krug informierte sich vor Ort in Groß-Rohrheim

    Schulbusse nach Bensheim im Blickpunkt

    GROSS-ROHRHEIM – Vor wenigen Tagen kritisierten die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim die aktuellen Probleme mit übervollen Schulbussen. Die Kreisverwaltung reagierte prompt und veranlasste eine Kontrolle der morgendlichen Fahrten. Als Reaktion darauf hatte Kreisbeigeordneter Krug für den 18. September zu einem Vor-Ort-Termin geladen, dem auch Bürgermeister Rainer Bersch beiwohnte. Reinhold Bickelhaupt, zuständiger Mitarbeiter der Kreisverwaltung, präsentierte dabei die vorliegenden Schülerzahlen und stellte fest, dass die bereitgestellten Busse die bekannten Schülerzahlen bewältigen können. Allerdings liegen bei der Kreisverwaltung weder für die Metzendorfschule noch für die Karl-Kübel-Schule Angaben darüber vor, wie viele Schüler aus Groß-Rohrheim den Schulbus nutzen. Die Kreisverwaltung geht trotzdem davon aus, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

    Beim Vor-Ort-Termin konnten die Anwesenden allerdings auch feststellen, dass sich viele Schülerinnen und Schüler auf die Mitte des Busses konzentrieren und den Platz im Bus nicht optimal ausnutzen. Das Gedränge wäre also ein Stückweit zu entzerren. Dazu müsste dann allerdings der Busfahrer eingreifen, der von Gesetzes wegen das Recht auf Zuweisung von Sitz- oder Stehplätzen hat. Und präventiv könnten regelmäßige Hinweise von Eltern und Schulen sicher ebenfalls etwas bewirken.

    Bemerkenswert ist allerdings auch, dass der Bundesgesetzgeber die Fahrgastkapazität der Busse an der Maximalbelastung per Quadratmeter festgemacht hat. Dieses wurde auf 544 Kilogramm festgelegt. Das Durchschnittsgewicht eines Fahrgastes wurde auf 68 Kilogramm bestimmt. Stehend können pro Quadratmeter also acht Fahrgäste befördert werden, ohne dass der Bus als überfüllt angesehen wird. Erinnert das nicht an die sogenannte Legehennen-Verordnung? zg

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