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09.16 Uhr | 2. Juni 2015
125 Jahre Schillerschule – Jubiläum mit großem Schulfest gefeiert

„Schule früher und heute“ mit Spiel, Spaß und Bewegung

Die Schillerschule, die Schule im Herzen der Stadt, feierte das Jubiläum mit einem großen Schulfest, bei dem das Wattepusten und viele andere Spiele ohne Elektronik auf dem Programm standen. Foto: Hannelore Nowacki

Die Schillerschule, die Schule im Herzen der Stadt, feierte das Jubiläum mit einem großen Schulfest, bei dem das Wattepusten und viele andere Spiele ohne Elektronik auf dem Programm standen. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Das große Schulfest zum 125-jährigen Jubiläum der Schillerschule am Samstag stand unter dem Motto „Schule früher und heute“, mit einem üppigen Angebot zum Mitmachen, Spielen, Experimentieren und Entdecken. So werden die drei Stunden in Erinnerung bleiben und vielleicht in 25 Jahren zum 150-jährigen Jubiläum in einer Bilderausstellung im Kellergewölbe der Schule den Besuchern diesen schönen Eindruck vermitteln: Buntes Treiben auf dem Schulhof und überall gute Laune, dazu sonniges Wetter und ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen ohne elektronische Geräte, mit viel Bewegung, aber auch Geschicklichkeit und Konzentration. Ein Laufzettel zeigte den Kindern alle zehn Stationen und am Schluss, wenn sie überall ihren Stempel bekommen hatten, erwartete sie eine kleine Überraschung. Eierlaufen, Topf schlagen, Zielwerfen, Sackhüpfen und Seilspringen waren zu absolvieren. Jede Station gehörte zu einer Klasse. Beim Wattepusten war die Klasse 1a zuständig, beim Entenangeln die Klasse 2c. Der Wassersportverein Lampertheim hatte sein Rudergerät mitgebracht, das ganz ohne Wasser auskommt und sehr gut ankam. Auch die Erwachsenen hatten ihre Freude am Schulfest, sie konnten eintauchen in alte Zeiten, dazu war die Keller-Ausstellung mit Bildern, Handarbeiten, Schulbüchern und anderen interessanten Schaustücken da.

Der Wassersportverein hatte sein Rudergerät auf dem Schulhof aufgestellt, das den Ehrgeiz junger Talente weckte. Foto: Hannelore Nowacki

Der Wassersportverein hatte sein Rudergerät auf dem Schulhof aufgestellt, das den Ehrgeiz junger Talente weckte. Foto: Hannelore Nowacki

Einige Kinder vertieften sich hier in alte Klassenzeitungen und stellten Fragen, schauten die Tierschädel an. Für das leibliche Wohl war gesorgt und wie bei einem Volksfest boten Tische und Bänke Platz zum gemütlichen Verweilen, mit Blick auf das quirlige Geschehen. Im Schulgebäude zogen Düfte von frisch gebackenen Waffeln durch die Gänge und die Mensa war mit einem wunderbaren Kuchen- und Tortenbüffet zum gut besuchten Tagescafé geworden. Durchsagen machten die Kinder auf Vorlesezeiten aufmerksam und sogar eine Oase der Ruhe gab es. Diese hat ihren dauerhaften Platz in Schulhofnähe bei der Volksbank und wird von einem Zaun geschützt. Kinder versuchten sich hier im Schreiben mit Federkiel und Tinte, so wie Goethe seine Werke zu Papier brachte oder eine Metallfeder übernahm diese Aufgabe. Auch die musste vor dem Schönschreiben ins Tintenfass getaucht werden. Die langen bunten Schlangen vom Fingerstricken sollten später um die Schule gelegt werden. Die Jubiläumsbuttons wurden ganz neuzeitlich gepresst und beim Kinderschminken saßen die Kinder geduldig Schlange. Großer Andrang war beim Lehrer-Quiz mit drei Hauptgewinnen zu beobachten. Die Frage war hier: Welches der Kinderfotos zeigt welche Lehrerinnen und Lehrer? Das Gruppenfoto des Kollegiums aus der Festschrift war den ratewilligen Besuchern eine Hilfe. Schulleiterin Renate Brückner erklärte im Gespräch, dass der Erlös aus dem Schulfest unter anderem dem für 2016 geplanten Zirkusprojekt zugutekommen soll. Eine Organisations-Arbeitsgruppe aus Eltern und Lehrkräften unter der Leitung von Annette Wunder-Schönung hatte das Schulfest organisiert. Hannelore Nowacki

 

 

 

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