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Do., 16. April 2015, 09:24 Uhr
Förderverein gab 2.500 Euro für neue Pausenspielgeräte aus
Schule in den Weschnitzauen - Wünsche wurden wahr
Gleich geht die Pause los. Mit den neuen Spielgeräten kommt Bewegung in die Pausen, sie ergänzen die bereits vorhandenen Geräte und Fahrzeuge. Nun gibt es auch ein zweites Fußballtor. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Meistens ist der Weihnachtsmann oder das Christkind für die großen Wunschlisten zuständig. In der Schule in den Weschnitzauen hat der Förderverein diese schöne Aufgabe der Wunscherfüllung übernommen. Und das geht in etwa so: Jedes Jahr hat der Förderverein ein Budget zur Verfügung, das er für sinnvolle Anschaffungen ausgeben möchte. Die Klassensprecher der Klassen 3, 4 und 9 treffen sich in der Schülervertretung (SV), um zu überlegen, was sie auf die Wunschliste schreiben wollen. Hermann Snaschel, Vorsitzender des Fördervereins, bekommt diese Liste und kauft alles ein, was die Kinder sich gewünscht haben. Schulleitung und Lehrkräfte stehen nur beratend zur Seite. Der große Augenblick der offiziellen Übergabe auf dem Schulhof in der Freiherr-vom-Stein-Straße war am Dienstagvormittag gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein stürmten die Kinder der Klassen 3 und 4 auf den Schulhof, um die neuen Pausenspielgeräte vom Fördervereinsvorsitzenden im Beisein von Rektorin Gabriele Ganzert und Klassenlehrerin Petra Schäfer in Empfang zu nehmen. Für den Gesamtbetrag von 2.500 Euro aus dem Budget für das Jahr 2014 hatte der Förderverein eine beachtliche Anzahl an Spielgeräten und ein nagelneues Tor für den Rasenplatz gekauft. Die Spielgeräte sind bestens geeignet, um sich auf dem weitläufigen Schulhof mit großem Spaß sportlich und spielerisch zu bewegen. In der Pause nach dem Fototermin ging es gleich los: Die drei neuen „Racer“, zwei Roller und zwei Einräder, das neue Kettcar und die gespendeten Badmintonschläger wurden mit Begeisterung ausprobiert. Ein paar Buben spielten Fußball. Nach der Pause kommen die Geräte zur Verwahrung stets in den Pausencontainer. Die Ausleihe klappe sehr harmonisch bestätigten die Kinder. Nun war nur noch eine Frage zu klären. Fördervereinsvorsitzender Snaschel fragte die Kinder: „Sind alle Wünsche befriedigt?“ Das war offenkundig der Fall. Aber dann die nächste Aufgabe. „Lasst euch Ideen einfallen“, forderte Snaschel die Kinder auf. Denn der Förderverein hat auch für das Jahr 2015 in seinem Etat einen Spendenbetrag vorgesehen. Auf die neue Wunschliste sollen „vernünftige Vorschläge“ kommen, wünschte sich Snaschel, weil das Budget ja nicht unbegrenzt sei. Hannelore Nowacki